Let Me Fly

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimmen
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WIEDER DA!

Die Band:
Wie seine Bandkollegen von Genesis (, ) versuchte auch Gitarrist sich ein zweites musikalisches Standbein aufzubauen. Dabei war es Rutherford wichtig, sich nicht in eine Nische schieben zu lassen, sondern musikalisch frei zu sein. Auch wollte er mit talentierten jungen Leuten arbeiten, ohne dabei zwingend auf die großen Charterfolge zu zielen. Doch schon die ersten beiden Singles machten dieses Vorhaben zunichte. „Silent Running“ und „All I Need Is A Miracle“ entpuppten sich zu Hits, die noch heute Dauergast im Airplay sind. Insbesondere und Paul Young waren es, die den Sound der Band mit ihren charismatischen Stimmen prägten. Anfang des neuen Jahrtausends verstarb Paul Young überraschend an einem Herzinfarkt. Bedingt durch den zunehmenden Soloerfolg von , musste die Band umstrukturieren.

Das Album:
Die Ankündigung eines neuen Studioalbums (immerhin das achte) ließ die Musikwelt doch ein wenig aufhorchen. Immerhin sind seit dem letzten Werk „The Road“ sechs Jahre vergangen. Umso mehr war man gespannt, wie die neue Formation im Studio klingt, zumal es mit Tim Howar und vor allem zwei mehr als gute Stimmen gibt.

Und was für welche. Schon der eröffnende Titelsong „Let me Fly“ schwelgt zwischen souligen und gospelartigen Anleihen hin und her und wird durch Andrew Roachfords tolle Stimme veredelt. Hier deutet sich an, dass sogar ein kleines Meisterwerk auf den Hörer zukommt. Beim dritten Song „Wonder“ ist man wieder geneigt das zu glauben. Ein perlendes Piano im Stile von Bruce Hornsby lässt die 80er sowas von lebendig werden, ohne das der Songs angestaubt klingt.

Leider gelingt das dann doch nicht über die volle Albumdistanz. Songs wie „The Best Is Yet To Come“ oder „High Life“ sind nicht schlecht, doch fehlen dann doch die letzten paar Prozent, die ein gutes Album vom Meilenstein unterscheiden. Hier reicht es leider nicht ganz, sich nur auf die Klasse der Sänger zu verlassen.

Trackliste:
01 – Let Me Fly
02 – Are You Ready
03 – Wonder
04 – The Best Is Yet To Come
05 – Save The World
06 – Don´t Know What Came Over Me
07 – High Life
08 – The Letter
09 – Not Out Of Love
10 – Love left Over
11 – I´ll be There For You
12 – Save My Soul

Fazit:
Ein wirklich schlechtes Album haben Mike Rutherford und seine Mechaniker bisher nicht veröffentlicht. So macht auch „Let Me Fly“ Spaß und kann mit einigen wirklichen fantastischen Songs überzeugen („Let Me Fly“, „Wonder“, „The Letter“). Dem gegenüber steht jedoch auch jede Menge Mittelmaß, das man hören kann, bei dem aber aber doch geneigt ist, das eine oder andere mal die Skip-Taste zu verwenden. Unterm Strich ein solides Popalbum mit souligen Anleihen und zwei hervorragenden Sängern.

 

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