Man Against Machine

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ER IST WIEDER DA!

Der Sänger:

Troyal wurde 1962 in Oklahoma geboren. Seit seiner Jugend interessiert er sich für Musik aller Stilrichtungen. In den 80ern zog er nach Nashville und produzierte die ersten Demobänder. 1989 erschien sein Debütalbum „“. Sein im Jahr 1990 veröffentlichtes zweites Album „No Fences“ brachte ihm den Durchbruch. Mit über 16 Millionen verkaufter Einheiten ist es eines der meistverkauften Countryalben aller Zeiten. Seitdem eilte von Erfolg zu Erfolg und stellte dabei einige Rekorde auf. Für sein Album „Double Live“ lagen fast sieben Millionen Vorbestellungen vor. Nach den Beatles und Elvis Presley ist mit über 130 Millionen verkaufter Tonträger der dritterfolgreichste Künstler aller Zeiten in den USA. Im Oktober 2000 verkündete er seinen Rückzug ins Private. Seit Ende 2005 ist er in zweiter Ehe mit der Country-Sängerin verheiratet.

Das Album:

Zu seinem 25-jährigem Plattenjubiläum im November 2014 erschien nach dreizehn Jahren endlich ein neues Album des Mannes, den in den USA jedes Kind kennt und der in Europa (leider) ein fast unbeschriebenes Blatt ist. Mit großen Erwartungen fieberte eine ganze Nation dem Album entgegen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Mit den ersten drei Songs frönt Garth Brooks seiner rockigen Seite. Der kantige Opener „Man Against Machine“ stellt zudem eindrucksvoll unter Beweis, was für ein toller Sänger Garth Brooks ist. Das folgende „She’s Tired Of Boys“ und vor allem die tolle Ballade „Cold Like That“ machen dann auch deutlich, warum er als Vorreiter für Künstler wie oder gilt. Mit zunehmender Dauer kommen dann aber auch die reinen Countryfans auf ihre Kosten. „Midnight Train“ oder „Cowboys Forever“ sind einfach die hohe Kunst der amerikanischen Volksmusik und machen deutlich, warum Garth Brooks eine Dekade lang die amerikanischen Charts dominiert hat.

Ein wirklich schlechter Song ist auf „Man Against Machine“ nicht enthalten. Dafür weitere Highlights: „Mom“ und „Send ‚Em Down The Road“ sind traumhafte Balladen. Die echten Perlen finden sich eh‘ im hinteren Teil des Albums. Dazu gehört auch das zeitkritische „People Loving People“, das als Single den Erwartungen aber nicht ganz gerecht wurde. Mit „Tacoma“ endet ein Album, das die Hoffnung schürt, das Garth Brooks noch lange nicht am Ende seiner Karriere angekommen ist.

Trackliste:

01 – Man Against Machine

02 – She’s Tired Of Boys

03 – Cold Like That

04 – All-American Kid

05 – Mom

06 – Wrong About You

07 – Rodeo and Juliet

08 – Midnight Train

09 – Cowboys Forever

10 – People Loving People

11 – Send ‚Em Down The Road

12 – Fish

13 – You Wreck Me

14 -Tacoma

 

Fazit:

Mit „Man Against Machine“ meldet sich Garth Brooks sehr eindrucksvoll zurück und legt ein Album vor, das die Symbiose von Country, Rock und Pop nahezu perfekt vereint. Starke Songs und eine samtweiche und trotzdem kraftvolle Stimme machen das Album zu einer Perle, die in Europa bisher viel zu wenig Beachtung gefunden hat. Seit seinem Comeback tourt Garth Brooks mit seiner Frau Trisha Yearwood durch die Staaten. Es wäre eine Freude das Ehepaar auch auf deutschen Bühnen zu sehen. Doch das wird uns wohl verwehrt bleiben bis dahin kann man sich aber wenigstens an einem neuen Album eines der größten Countrystars erfreuen.

 

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