October Sky

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWISCHEN , ONEREPUBLIK UND !

Die Band:

sind echte Nordlichter. Auf Föhr gründeten die Brüder Alex und Konstantin Rethwisch zusammen mit dem Produzenten Eike Lüchow und dem Gitarristen Christian Lidsba die Band, die ursprünglich nur als Studioprojekt gedacht ist. Ihre zweite Single „For All Lovers“ entpuppt sich 2007 zu einem der meistgespielten Songs im Radio. Mit ihrem Debütalbum „Wild Life“ geht es auf Tour mit John Fogerty, den Backstreet Boys oder a-ha. Im Dezember 2008 werden sie als bester Newcomer mit dem Radio Award der 1 Live Krone ausgezeichnet. 2010 nahmen am Bundesvision Song Contest teil und belegten Platz 7.

Das Album:

Für die Produktion ihres dritten Albums zogen sich Stanfour in ihr eigenes Studio nach Föhr zurück und kombinierten die Aufnahmen mit Dates in Hamburg und London. Unter ihrer eigene Führung sind zwölf Songs entstanden, die zeigen, dass sich die Band weiterentwickelt hat.

Die erste Single „Learning To Breathe“ besitzt eine eingängige Melodie und würde perfekt zum Soundtrack eines Til-Schwaiger-Films passen. Ist es doch gerade die von Schwaiger favorisierte Band OneRepublik, die einem beim Anhören dieses Albums immer wieder ins Gedächtnis kommt.

Allerdings muss man sagen, das Stanfour genug gutes Material haben, um sich diesem Vergleich zu stellen. Schnellere Songs wie „When The Lights Go Down“ oder „Butterland“ wechseln sich mit ruhigen, melancholischen Songs im Stil von „Love Is Your Enemy“ oder „Strange Lights“, das mit sanften Countryklängen daherkommt, ab.

Nach dem zweiten oder dritten Hören kristallisieren sich mit „Rule The World“, einem positiven Gute-Laune-Song ohne viel Schickschnack und „Even It“, der als Untermalung für die US-Serie „Touch“ verwendet wurde, zwei Highlights dieses in sich stimmigen und geschlossenen Albums heraus.

Trackliste:

01 – When The Lights Go On

02 – Rule The World

03 – Love Is Your Enemy

04 – Under Water

05 – Learning To Breathe (Album Version)

06 – Won’t Break Me

07 – Beautiful

08 – Highest Towers

09 – Strange Lights

10 – Butterland

11 – Bombay

12 – Even If (Album Version)

 

Fazit:

Stanfour haben mit „“ ein Album vorgelegt, dass endgültig zeigt, dass diese Band keine Eintagsfliege ist. Ihre Mischung aus Pop, Rock, Melancholie und Fröhlichkeit erinnert an Coldplay oder die schon erwähnten . Dabei verkommen Stanfour aber nicht zu einem billigen Plagiat, sondern bewähren sich ihre musikalische Eigenständigkeit. Titel wie „Learning To Breathe“, „Rule The World“ oder „Even If“ sind richtig klasse, zumal Sänger Konstantin Rethwisch auch den anderen Songs die richtigen Nuancen gibt. Auch wenn Stanfour in den Charts noch nicht der ganz große Wurf gelungen sein mag, ist die Band auf jeden Fall ein echter Geheimtipp.

 

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