Paranormal

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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ES LEBEN DIE 70er, ES LEBE !

Der Sänger:
war eigentlich der Name einer Band, die von Vincent Damon Furnier gegründet wurde und dessen Sänger er war. Ihr Debütalbum erschien 1969. Schließlich nahm Bob Ezrin die Band unter seine Fittiche. Unter seiner Führung erschien 1972 das Album „School’s Out“, das bis heute ein Klassiker der modernen Rockmusik ist. Seit 1974 ist Vincent Damon Furnier alias als Solokünstler mit Begleitband unterwegs. Der Erfolg nahm jedoch ab und wurde alkoholabhängig. Mit dem Album „Trash“ und dem Hit „Poison“ gelang ihm 1989 ein spektakuläres Comeback. Den Erfolg konnte er zwei Jahre später mit dem Album „Hey Stoopid“ wiederholen. Aufgrund seiner schaurig-spektakulären Bühnenshows gilt als Vorreiter für Bands wie , oder .

Das Album:
Sechs Jahre sind seit Coopers letztem Album „Welcome 2 My Nightmare“ vergangen. Jetzt schloss sich Alice Cooper wieder mit seinem Mastermind Bob Ezrin zusammen und erschuf ein Album, dass aus allen Poren deren Geist der 1970er Jahre atmet. Und schon die erste Single „Paranoiac Personality“ untermauert, dass es eindeutig in die klassische Cooper-Richtung geht.

“ überrascht auf allen Ebenen. Bob Ezrin und Alice Cooper präsentieren ein Album jenseits aktueller Trends, das jedoch voll von guten Songs ist. Sicher, ein Charthit wie „Poison“ ist nicht dabei, aber Songs wie „“, „Holy Water“ und vor allem „Fireball“ machen so viel Spaß, dass man kaum glauben mag, dass Alice Cooper inzwischen fast siebzig Jahre ist.

Überhaupt kann das Album überzeugen, da es kein Füllmaterial enthält. Vielmehr rockt sich Alice Cooper durch Blues, Rock- und Punkelemente und wird dabei von Billy Gibbons (), () oder Larry Mullen junior () unterstützt, die dem Werk zusätzliches Unterhaltungsniveau geben.

Abgerundet wird das Album von sechs Livetracks, die mir der aktuellen Cooper-Band am 06. Mai 2016 in Ohio aufgenommen wurden und die zeigen, dass der Meister des Horrorrocks noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Trackliste:
01 – Paranormal
02 – Dead Flies
03 – Fireball
04 – Paranoiac Personality
05 – Fallen In Love
06 – Dynamite Road
07 – Private Public Breakdown
08 – Holy Water
09 – Rats
10 – The Sound Of A
11 – Genuine American Girl
12 – You And All Your Friends
13 – No More Mr. Nice Guy (Live in Columbus)
14 – Under My Wheels (Live in Columbus)
15 – Billion Dollar Babies (Live in Columbus)
16 – Feed My Frankenstein (Live in Columbus)
17 – Only Woman Bleed (Live in Columbus)
18 – School’s Out (Live in Columbus)

Fazit:
Zusammen mit seinem Produzenten Bob Ezrin legt Alice Cooper mit „Paranormal“ ein überaus reifes Spätwerk vor, das Old School klingt, aber nicht ist. Bei dieser Spiellaune muss Alice Cooper nicht wieder sechs Jahre warten, bis es ein neues Album gibt, zumal er dann bereits Mitte siebzig wäre.

 

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