Piano Works

Autorenwertung
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  • Repertoirewert
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ECHTER GENUSS!

Die Musiker:

wurde 1937 in Baltimore geboren und wuchs in einem jüdischen Elternhaus auf. Nach einem Mathematikstudium studierte er Klavier an der Juilliard School of Music in New York. 1965 begegnete er dem indischen Musiker Ravi Shankar, der ihn nachhaltig beeindruckte. Ein Jahr später veröffentlichte er sein erstes Werk „Streichquartett Nr. 2“. Im Laufe der Jahre kamen verschiedene Kammermusikstücke oder Opern und Symphonien dazu. Auch als Filmkomponist (z.B. für „Die Truman Show“) machte er sich einen Namen. Zusammen mit Steve Reich oder Terry Riley gilt er als einer der wichtigsten Vertreter der Minimal Music. 

Víkingur Ólafsson ist ein isländischer Komponist, der 1984 in Reykjavik geboren wurde. Auch er studierte an der Juilliard School in New York. Als Orchestermusiker absolvierte er in Europa und den USA zahlreiche Auftritte und gewann diverse Preise. Beim Eröffnungskonzert des Konzerthauses Harpa in seiner Heimatstadt spielte er als Solist das e-moll Klavierkonzert von Edvard Grieg. Víkingur Ólafsson setzt sich insbesondere für die zeitgenössische Musik ein. Mit Künstlern wie Philip Glas oder Björk trat er unter anderem in London auf. Seit 2016 besitzt er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. 

Das Album:

Víkingur Ólafsson beschäftigte sich sehr intensiv mit dem Schaffen von Philip Glass, bevor er sich dazu entschloss, diverse Stücke des Komponisten in Angriff zu nehmen. Bei mehreren persönlichen Treffen tauchte der Isländer in die Welt des Philip Glass ein. Im Oktober 2016 war es dann soweit, dass die Aufnahmen zu „“ im Harpa Konzerthaus in Reykjavik beginnen konnten. 

Mit dem Eröffnungsstück der Glassworks-Aufnahmen („Opening“) eröffnet Víkingur Ólafsson ein Album, das keinerlei Wünsche offenlässt. Was folgt, ist eine wahrlich große Interpretation der Philip Glass-Etüden. Dabei zeigt der isländische Pianist, über welche Fingerfertigkeit er verfügt. Insbesondere bei den unglaublichen Dynamiksprüngen bei „Etudès: No. 20“ kann Víkingur Ólafsson mit einer präzisen und harmonischen Anschlagstechnik überzeugen. 

Trackliste:

01 – Glassworks: Opening

02 – Etudès: No. 9

03 – Etudès: No. 2

04 – Etudès: No. 6

05 – Etudès: No. 5

06 – Etudès: No. 14

07 – Etudès: No. 2

08 – Etudès: No. 13

09 – Etudès: No. 15

10 – Etudès: No. 3

11 – Etudès: No. 18

12 – Etudès: No. 20

13 – Glassworks: Opening

Fazit:

Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson legt mit dieser Interpretation der Werke von Philip Glass eine Aufnahme vor, die vollkommen zeitlos ist und die trotzdem die Stücke modern arrangiert. Um die volle Klasse, insbesondere die exakten Anschläge mitzubekommen und zu genießen, empfiehlt es sich, das Album über einen hochwertigen Kopfhörer zu hören, um in die Klangwelten einzutauchen. 

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