R. L. Stine: Der Spiegel des Schreckens
Antwort
R. L. Stine: Der Spiegel des Schreckens ist Band 1 der Gänsehaut-Serie, im Omnibus-Verlag erschienen mit 125 Seiten, und wird in der Rezension als sehr schwacher Start der Reihe bewertet. Die Handlung bleibt dünn, Kampf, Action und Horror fehlen weitgehend, empfohlen wird das Buch nur für hartgesottene Fans des Autors (Rezension vom 18. April 2012).
Der Spiegel des Schreckens: Gänsehaut Band 1 (Omnibus)
11,87 € Stand: 28.09.2026
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Zum Angebot bei Amazon →Das Buch ist im Omnibus-Verlag erschienen und 125 Seiten dick.
Hier liegt Band 1 aus der Gänsehaut-Serie des erfolgreichen amerikanischen Jugendbuchautoren vor. Das englischsprachige Original ist 1992 in Amerika auf den Markt gekommen. Diese Buchreihe ist für Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren geschrieben. Sie spielt an Orten, die in der Regel einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der Zielgruppe haben. Laut Wikipedia sind inzwischen 68 Titel in dieser Jugendbuchreihe auf den Markt gekommen. Es gibt wohl auch eine Fernsehserie, die auf den Büchern basiert.
Über den Autor
Stine erblickte 1943 in Columbus / Ohio das Licht der Welt, lebt aber schon seit 1965 in New York. Dort arbeitete er zunächst als Lektor, wandte sich dann aber immer mehr dem Schreiben, also dem Erfinden und Verfassen selbst erfachter Geschichten zu. Stine verdient sich inzwischen mit dieser Tätigkeit seine sprichwörtlichen Brötchen. Eine weitere Besprechung eines Stine-Buches findet sich zu Der Ring des Bösen in dieser Rubrik.
Worum geht es in R. L. Stine: Der Spiegel des Schreckens?
Bei einer Geburtstagsfeier erklimmen Max und seine Freunde die Dachkammer seines Elternhauses. Dort entdecken sie einen alten Spiegel. Schnell entdecken die Kinder, daß sie der Spiegel unsichtbar macht, sobald sie eine ganz bestimmte Lampe anmachen. Max beschleicht schon bald ein mulmiges Gefühl. Was verbirgt sich da wohl in der Welt hinter dem Spiegel?
Die Rezension im Detail
Das hört sich ganz schön nach „Alice im Wunderland„ an, nicht wahr? Doch Vorsicht! Der Vergleich hinkt mehr als überdeutlich.
Formal ist dies eine Geschichte, wie sie für Stine typisch ist. Es geht um fünf Kinder, bei denen Max die Hauptperson ist. Der Ort des Geschehens ist sehr eingeschränkt, nämlich bei Max zuhause, genauer gesagt fast überwiegend auf den Dachboden. Die Handlung steigert sich bis zum unspektakulären Ende.
Inhaltlich ist die Handlung sehr schwach ausgeprägt. Es bleibt bei einem Hauch von Fantasy. Stine erklärt nicht, wie die Kinder unsichtbar werden. Stine erläutert nicht, wie man in die Welt hinter dem Spiegel kommt. Viel schlimmer ist aber, daß er überhaupt nicht beschreibt, wie es dort aussieht und wie das Leben dort ist. Ein Abenteuer von R. L. Stine, das tief im Dschungel des Verderbens spielt, wird ebenfalls besprochen.
Kinder und Jugendliche und vor allem Jungen lieben Spannung und Abenteuer. Kampf, Action, Sport, Wettbewerb (im fortgeschrittenen Alter auch ein wenig Erotik) - das sind Elemente, die in keinem guten Buch fehlen sollten. Diese Bestandteile kommen im vorliegenden Buch faktisch aber nicht vor. Selbst der sanfte, zielgruppengerechte Horror, wie wir ihn aus der Fear Street kennen, ist hier nicht vorhanden.
Fazit: Lohnt sich R. L. Stine: Der Spiegel des Schreckens?
Das Fazit ist für mich persönlich schnell gezogen. Hier liegt ein sehr schwacher Start in die Gänsehaut-Serie vor. Das Buch ist nur was für ganz hartgesottene Fans des Autoren.
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