Rattle That Lock

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN MEHR ALS GELUNGENES SPÄTWERK!

Der Sänger:

David Jon Gilmour wurde 1946 im Cambridge geboren. In seiner Jugend brachte er sich das Gitarrenspiel bei und trat mit seinem Schulfreund Syd Barrett auf Straßenkonzerten auf. 1965 gründete Syd Barrett die Band . Drei Jahre später trat der Gruppe bei und ersetzte bald darauf den schwer erkrankten Syd Barrett, der dann aus der Band ausschied. Nach dem Ausstieg von Roger Waters im Jahr 1985 übernahm die führende Rolle bei . Unter seiner Ägide veröffentlichte die Band die Alben „A Momentan Lapse Of Reason“, „The Division Bell“ und im letzten Jahr „“. Zudem hat David Gilmour bisher drei Soloalben veröffentlicht, von denen 2006 mit „On An Island“ das letzte erschien.

Das Album:

Nachdem das letztjährige Pink-Floyd-Album „The Endless River“ aus alten Aufnahmesession zum Album „The Division Bell“ bestand, wartete die Musikwelt recht erwartungsfroh auf das neue Album von David Gilmour. Jetzt ist „“ erscheinen und versetzt genau diese Musikwelt in Verzückung.

Zehn neue Songs hat der Altmeister produziert und sich dabei durchaus Prominent unterstützen lassen. David Gilmours Frau, die Autorin Polly Samson zeichnete sich für die Texte verantwortlich und lieh ihrem Mann auch ihre Stimme. Auch die beiden Musiker David Crosby und Graham Nash sind auf dem Album zu hören („A Boat Lies Waiting“).

Musikalisch klingt das Album zu einem Teil sicher so, wie auch Pink Floyd im Jahr 2015 klingen würden. Dafür ist Gilmours Stimme und vor allem sein Gitarrenspiel zu prägnant, um dies wirklich zu trennen. Mit „5 A.M.“ gibt es dann auch einen instrumentalen Opener, wie man ihn von den letzten Floyd-Alben her kennt. Auch „Rattle That Lock“ ist eine bärenstarke Nummer, die ein ungeheures Floyd-Aroma versprüht. Aber David Gilmour präsentiert noch andere Gänsehautmomente, da er einen überaus abwechslungsreichen Sound präsentiert. Dazu gehören französische Anleihen („Faces Of Stone“) ebenso wie die vom Jazz geprägte Nummer „The Girl In The Yellow Dress, die sich zu einem der Höhepunkte des Album mausert. Ein ebensolcher Höhepunkt ist auch „Today“, das wieder grandios in die Pink-Floyd-Kerbe schlägt. Und dann ist da natürlich noch das abschließende „And Then…“ auf dem David Gilmour eine Gitarre erklingen lässt, die einfach nur zum Niederknien ist.

Trackliste:

01 – 5 A.M.

02 – Rattle That Lock

03 – Faces Of Stone

04 – A Boat Lies Waiting

05 – Dancing Right In Front Of Me

06 – In Any Tongue

07 – Beauty

08 – The Girl In The Yellow Dress

09 – Today

10 – And Then…

 

Fazit:

Um es ganz klar zu sagen: Insgesamt klingt „Rattle That Lock“ nicht wie ein neues Pink-Floyd-Album. Und das ist auch gut so. Auch wenn es natürlich zahlreiche Anleihen an die Band gibt, hat David Gilmour seinen eigenen Stil gefunden und weiter perfektioniert. Dadurch ist „Rattle That Lock“ ein überaus abwechslungsreiches und hörenswertes Spätwerk, dass man nur als auf ganzer Linie geglückt bezeichnen kann. Das ist großartige Musik eines wirklich überragenden Künstlers.

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