Recovery Case

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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HANDGEMACHTE MUSIK UND EINE FANTASTISCHE STIMME!

Der Sänger:

, Jahrgang 1986, lernt als Kind Trompete, Schlagzeug und Gitarre, bevor er in Schülerbands Punk und Rockmusik spielt. Dort kristallisiert sich auch heraus, dass er als Sänger eine ausgesprochen gute Figur macht. Mit der Band Cry kann er erste kleine Erfolge feiern. 2007 trennt er sich von der Band, um fortan als Solist weiterzumachen. Dabei tourt er durch ganz Deutschland und bringt es auf über 150 Auftritte pro Jahr. Nebenbei verkauft er bei diesen Konzerten seine erste, selbstproduzierte CD. 2012 erscheint sein erstes offizielles Album „The Mad Hatters Neighbour“. Ein Jahr später wird er durch den Sieg bei der Castingshow „“ deutschlandweit bekannt. Das folgende Album „Here I Am“ erreicht Platz 3 der deutschen Charts. Für Schlagzeilen sorgt Andreas Kümmert 2015, als er souverän den deutschen Vorentscheid zum ESC gewann, den Startplatz dann jedoch der zweitplatzierten Ann-Sophie überließ.

Das Album:

Gut eineinhalb Jahre nach dem Eklat beim ESC-Vorentscheid legt Andreas Kümmert sein drittes Album vor. Wer sich bereits früher mit dem Schaffen des Sängers beschäftigt hat, fragte sich sicherlich, was er überhaupt beim ESC wollte, denn die dort vorhandene Glitzerwelt, in der es auf fast alles außer Musik ankommt, ist mit Sicherheit nicht die richtige Bühne für einen Mann, der sich durch seine Musik definiert und nur dadurch überzeugen möchte.

Andreas Kümmert hat von Grunge über Rock bis hin zu souligen Anleihen schon fast alles gemacht. So ist „Recovery Case“ auch ein Album, das andeutet, was alles in ihm steckt. Ich sage bewusst andeutet, denn die Produktion ist ausgesprochen glatt, sodass ich glaube, dass Andreas Kümmert sein gesamtes Können noch nicht ausgeschöpft hat.

Trotzdem ist „Recovery Case“ ein Album, das überzeugt, gefällt und stellenweise richtig begeistern kann. Mit „Train To Nowhere“ eröffnet eine radiotaugliche Rocknummer das Album. „Ego Song“ spielt mit den Eskapaden der Vergangenheit. Rhythm ’n‘ Blues Elemente gibt es bei „One Day“ und Titel wie „Lonesome But Free“ und „I Love You“ besitzen eine enorme Präsenz. Nicht zuletzt und vor allem durch seine Stimme. Einmal mehr beweist Andreas Kümmert, dass er „The Voice Of Germany“ vollkommen zurecht gewonnen hat, denn es gibt in Deutschland wirklich nur wenige Sänger, die eine ähnliche Bandbreite haben wie er.

Trackliste:

01 – Train To Nowhere

02 – Beside You

03 – Falling

04 – Notorious Alien

05 – Ego Song

06 – I Love You

07 – One Day

08 – The Beginning Is The End

09 – Reflection

10 – Lonesome But Free

11 – Silver And Gold

12 – Desperate Moves

 

Fazit:

Zieht man die glatte Produktion und die dadurch entstandenen poppigen Anleihen ab, bleibt ein wirklich gutes Album. „Recovery Case“ wird vor allem durch die unglaubliche Stimme von Andreas Kümmert getragen, der aus jedem Song ein kleines oder größeres Highlight macht. Dazu ein paar rockige und blueslastige Anleihen – fertig ist ein Album, das man immer wieder gerne ans Ohr nehmen wird.

 

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