Sacred Blood Divine Lies

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KEINE SPUR VON ALTERSSTARRSINN!

Die Band:

wurden bereits 1972 von Bob Catley (Gesang) und Tony Clarkin (Gitarre) gegründet und zählen gerade in ihrer britischen Heimat zu den besten und erfolgreichsten Hardrockbans aller Zeiten. Regelmäßig produzierte die Band Alben wie „On A Stortytellers Night“ oder „Wings Of Heaven“, die von den Kritikern hoch gelobt wurden und ihre Anhängerschaft begeisterte. Vor allem Sänger Bob Catley gilt als einer der besten Stimmen der härteren Rockmusik. 1995 lösten sich auf. Erst 2007 gab es eine Reunion, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Seit dem überzeugen Bob Catley (Gesang), Tony Clarkin (Gitarre), Al Barrow (Bass), Harry James (Schlagzeug) und Mark Stanway (Keyboards) wieder Fans und Kritiker.

Das Album:

Seit über vierzig Jahren steht die britische Formation für melodiösen AOR und perfekt gespielten Hardrock. Seit ihrer Wiedervereinigung bringen sie kontinuierlich Alben heraus, die von Fans und Presse gleichermaßen gelobt werden. Auch wenn mich das letzte Werk „“ nicht ganz so begeistern konnte, wie beispielsweise „On The 13th Day“, war ich sehr gespannt, was Magnum im Jahr 2016 zu bieten habe. So viel sei schon gesagt: sehr viel!

Bereits der titelgebende Opener „Sacred Blood „Divine“ Lies“ vereint alle Stärken der Band in sich. Kraftvoll, melodiös und mit einer unbändigen Spielfreude zeigen die Herren, die allesamt auf die siebzig zugehen, wie zeitloser Melodic Rock zelebriert wird.

Überhaupt ist es erstaunlich, was Mastermind und Gitarrist Tony Clarkin hier wieder komponiert hat. Epische Klänge („Gypsy Queen“), knackige Rocker („Princess In Rage“) oder sanfte Töne („Your Dreams Won’t Die“) – Tony Clarkin schüttelt die Songs scheinbar mühelos aus dem Ärmel. Das tolle ist, dass dem Album diesmal nicht die Luft ausgeht. Auch im hinteren Bereich gibt es mit den bombastischen „Afraid Of The Night“ oder „Quiet Rhapsody“ oder dem gefühlvollen „A Forgotton Conversation“ Songs, um die sie viele junge Bands beneiden würden.

Und über allem steht dann noch ein Mann, der mit seinen fast siebzig Jahren absolut nichts von einer Intensität eingebüßt hat: ist und bleibt ein Ausnahmesänger, der die Nuancen der Songs hervorragend interpretiert. Er ist mit einer dieser Rockstimmen gesegnet, die aus jedem noch so schwachen Song ein Meisterwerk machen kann. Nur das dieses Album keine schwachen Songs enthält. Das er auch auf der Bühne nichts von seiner Präsenz eingebüßt hat, kann man gerade im Rahmen der Ghostlightstour von erleben, bei der als Gastsänger dabei ist. Allein das sollte ein Grund sein, sich eine Karte für die Magnum-Tour im Sommer zu besorgen.

Trackliste: 

01 – Sacred Blood, Divine Lies

02 – Crazy Old Mothers

03 – Gypsy Queen

04 – Princess In Rage (The Cult)

05 – Your Dreams Won’t Die

06 – Afraid Of The Night

07 – A Forgotton Conversation

08 – Quiet Rhapsody

09 – Twelve Men Wise And Just

10 – Don’t Cry Baby

 

Fazit:

Wirklich schlechte Alben haben Magnum bisher nicht produziert. Mit „Sacred Blood „Divine“ Lies“ liefern sie ein Spätwerk ab, dass jeder Anhänger von AOR und Melodic Rock blind kaufen kann. Vielmehr liefern Tony Clarkin, Bob Cately, Al Barrow, Harry James und Mark Stanway in nahezu perfekter Art das ab, was man von Magnum kennt und liebt.

 

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