Sakrament

Autorenwertung
  • Musik
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Instrumentalisierung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Stimmen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Texte
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Hörspaß
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GELUNGENES DEBÜT!

Die Band:

Im Jahr 2012 lernten sich die vielseitige Instrumentalistin und Sängerin Johanna Krins und der Frontmann auf einem Konzert kennen und begannen, miteinander zu musizieren. Nach und nach kommen weitere Mitglieder von zu den beiden hinzu. So der Gitarrist Michael „Bodenski“ Boden oder der Schlagzeuger Simon Michael. Nach und nach entsteht das Projekt . Im Mittelpunkt steht akustische Rockmusik mit starkem Folk-Einflüssen. Der Bandname lehnt sich an das gleichnamige Subway-To-Sally-Album aus dem Jahr 1997 an. Die erste Veröffentlichung von war der Song „Doch ich weiß es“, der auf dem Album „Im Auge des Sturms“ von Santiano zu hören ist. 

Das Album:

Jetzt liegt nunmehr der erste Longplayer des musikalischen Fünfers vor. „“ lautet der Titel, der Bannkreis in das Fahrwasser von Bands wie oder bringt. Klar, durch den Namen Eric Fish liegen die Erwartungen hoch und sie werden durchaus erfüllt. 

Bannkreis liefern dreizehn Songs ab, die durchaus überzeugen. Wobei der Opener „Lebenslinien“ noch recht verhalten ist und mich nur bedingt überzeugen konnten. Doch die sich aufbauende Skepsis können Bannkreis mit den nächsten Songs verjagen. Titel wie „Fährmann“ oder „Nimmmehr“ machen viel Spaß und mit „Rabenflug“ gibt es einen absoluten Kracher, der mit Tempowechsel und einem starken Text zu begeistern weiß. 

Gerade das Wechselspiel zwischen der rauen Stimme des Subway To Sally Frontmannes und Johanna Krins macht den Reiz dieses Albums aus. Sicher erfinden Bannkreis das Rad der mittelalterlichen Rockmusik nicht neu. Doch Eric Fish und vor allem Bodenski, der viele der Songs für dieses Album geschrieben hat, sind erfahren genug, um aus Bannkreis mehr zu machen, als nur einen akustischen Ableger von Subway To Sally. 

Textlich bewegt man sich auf dem, was in diesem Genre üblich ist. Poetische Lyrics, die durchaus zum Träumen aber auch zum Nachdenken einladen. So vergehen die gut fünfzig Minuten sehr schnell und man lässt sich gerne auf weitere Hördurchgänge ein.

Trackliste:

01 – Lebenslinien

02 – Lebewohl

03 – Hilf mir zu glauben

04 – Fährmann

05 – Aus fernen Ländern

06 – Doch ich weiß es (feat. Santiano)

07 – Sakrament

08 – Nimmermehr

09 – Bannkreis

10 – Erdbeermond

11 – Rabenflug

12 – Kein Weg zurück

13 – Ins Dunkel (Bonus Track)

Fazit:

Bannkreis legen mit „Sakrament“ ein durchaus hörenswertes und vielversprechendes Debütalbum vor. Die Auszeit von Subway To Sally haben Sänger Eric Fish und Gitarrist Bodenski gut genutzt. Das Album bietet flotten Mittelalterrock mit starkem Folk-Einschlag. Viele Titel gehen ins Ohr und machen richtig viel Spaß. Wer sich davon überzeugen will, sollte in „Rabenflug“ reinhören, dem besten Song eines hörenswerten Albums. Dieses Projekt darf gerne fortgeführt werden. 

 

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar