Screamer – Kingmaker

Inhaltsverzeichnis
Metal

Accept – Humanoid

Musik

Christina Stürmer – MTV Unplugged in Wien

Musik

Pearl Jam – Dark Matter

EIN ECHTER GEHEIMTIPP!

Die Band:

2009 treffen sich Andreas Wikström (Gesang), Jonathan Morheim (Gitarre), Dejan Rosić (Gitarre), Fredrik Svensson Carlström (Bass) und Henrik Petersson (Schlagzeug) um fortan gemeinsam Musik zu machen. Dabei wollen sie ihren Helden wie Thin Lizzy oder Kiss huldigen und den Sound dieser Bands in das aktuelle Jahrtausend transportieren. 2011 debütieren sie mit dem Album „Adrenaline Distractions“. Mit Auftritten auf Festivals wie Bang Your Head, Summer Breeze oder Rock Hard, konnten sie ihre Fanbase weiter vergrößern.

Das Album:

Für das neue Album, welches erstmals bei Steamhammer erscheint, wollte man den begonnenen Weg konsequent weitergehen. In einem Interview verriet Schlagzeuger Henrik Petersson, dass man den typischen Stil der früheren Alben verfeinert und die Essenz ihrer Stärken weiter herausgearbeitet haben. Ein Vorhaben, dass man nur als geglückt bezeichnen kann, denn „Kingmaker“ ist ein bärenstarkes Album.

Bereits der eröffnende Titeltrack macht so viel Spaß, dass man aus dem Mitwippen nicht herauskommt. Screamer kombinieren den Sound von Bands wie Kiss oder Thin Lizzy mit Elementen des klassischen NWOBHM (New Wave Of British Heavy Metal) und haben dabei auch Anleihen von Bands wie Iron Maiden oder Judas Priest im Gepäck. Trotzdem klingen Screamer an keiner Stelle abgedroschen oder langweilig. Im Gegenteil. Songs wie „Ashes And Fire“ oder „Fall Of A Common Man“ huldigen all den genannten Bands und zeigen eindrucksvoll, wie zeitlos diese Art von Musik noch immer ist. Doch Screamer variieren ihren Sound. Getragen von der tollen Stimme von Andreas Wikström und den Riffs ihrer Gitarristen, gibt es bei „The Traveler“ einen satten AOR-Einschlag, der Gruppen wie REO Speedwagon oder Journey neidisch werden lässt.

Schwachpunkte sind meines Erachtens nicht vorhanden. Alle zehn Titel gehen zwar in eine bestimmte Richtung, doch ist das Songwriting so gut, dass man gespannt dabei bleibt. Da die Songs auf den Punkt produziert sind, ist auch die Spielzeit mit vierzig Minuten exzellent gewählt, um nicht eine Sekunde Langeweile aufkommen zu lassen.

Trackliste:

01 – Kingmaker

02 – Rise Above

03 – The Traveler

04 – Hellfire

05 – Chasing The Rainbow

06 – Ashes And Fire

07 – Burn It Down

08 – Fall Of A Common Man

09 – Sounds Of The Night

10 – Renegade

Fazit:

Das Jahr 2023 hat kaum begonnen und schon liegt mit „Kingmaker“ ein erstes Highlight vor. Die Mischung aus Hardrock und klassischem NWOBHM holt den geneigten Hörer komplett ab. Mit ihrem fünften Studioalbum legen Screamer definitiv das beste ihrer Karriere vor. Und es legt die Messlatte in diesem Jahr für diese Spielart bereits sehr hoch.

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Stimme: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5

newsletter-sign-up | Rezensions
Abonnieren Sie unseren Newsletter

Nach oben scrollen