Silver Lake By Esa Holopainen

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE!

Der Musiker:

Esa Holopainen wurde am 01.10.1972 in Finnland geboren. Schon früh prägten ihn Gitarristen wie Ritchie Blackmore oder David Gilmour. Im Alter von fünfzehn Jahren gründete er zusammen mit dem Schlagzeuger Jan Rechberger die Band Violent Solution, die vorrangig Speed Metal spielte. Nach einem Demoband und einer EP löste sich die Band auf und die beiden beründeen mit Tomi Koivusaari (Gitarre) und Olli-Pekka Laine (Bass) die Band Amorphis, mit der Esa Holopainen Weltruhm erlangen sollte. Mit seinem unverkennbaren Gitarrenspiel, trug er einen wesentlichen Part zum unverwechselbaren Sound von Amorphis bei.

Das :

Im Verlauf der letzteren Jahre sind bei Esa Holopainen viele Songs entstanden, die nicht so ganz zum eigentlichen Portfolio von Amorphis gepasst haben. So wartete er auf die Gelegenheit, diese im Rahmen eines Soloprojektes zum Leben zu erwecken Diese Chance bot sich jetzt. Er holte sich befreundete Musiker wie Anneke van Giersbergen, Einar Solberg oder den -Frontmann Björn Strid ins Studio und gab seinem Projekt den Namen Silver Lake By Esa Holopainen.

Bereits mit der im Vorfeld ausgekoppelten Single „Storm“ war mein Interesse geweckt. Unterstützt von Hakan Hemlin, einem vor allem in Schweden bekannten Sänger, legt Esa Holopainen einen Titel vor, der zwar mehr Rock als Metal ist, der aber definitiv zu den Highlights des Jahres 2021 gehört. Bombast, eingängige Riffs und die unglaublich gefühlvolle Stimme waren ein toller Vorbote, der große Erwartungen weckte.

Diese kann jetzt das Album erfüllen. „Silver Lake by Esa Holopainen“ ist eines dieser Alben, bei denen man viel entdecken kann. Vom eröffnenden instrumentalen Titelstück, über das knochige „Alkusointu“, bei dem es lediglich einen auf Finnisch vorgetragenen Sprechtext gibt, dem grandiose Gitarren und Saxofon-Parts Folgen und unterstützen, bis hin zu Wuchtbrumme „Promising Sun“ mit einem glänzend aufgelegtem Björn Strid ist alles vorhanden. Und spätestens „In Her Solitude“ werden alle Amorphis-Fans abfeiern, denn zusammen mit Sänger stellen die beiden unter Beweis, warum Amorphis eine solche Ausnahmestellung besetzten. Allein der stimmliche Wechsel von zum Klargesang, den der Amorphis-Frontmann hier feilbietet, ist ganz großes Kino.

Trackliste:

01 – Silver Lake

02 – Sentiment (feat. Jonas Renske)

03 – Storm (feat. Håkan Hemlin)

04 – Ray Of Light (feat. Einar Solberg)

05 – Alkusointu (feat. Vesa-Matti Loiri)

06 – In Her Solitude (feat. Tomi Joutsen)

07 – Promising Sun (feat. Björn Strid)

08 – Fading Moon (feat. Anneke van Giersbergen)

09 – Apprentice (feat. Jonas Renske)

Fazit: 

Nach nicht einmal vierzig Minuten ist der große Spaß leider vorbei. Doch wie heißt es so schön? In der Kürze liegt die Würze. „Silver Lake By Esa Holopainen“ ist ein überaus abwechslungsreiches Album, das Metalheads wie Rockfans begeistern wird. Kein Song ist überflüssig, und die musikalische und stimmliche Bandbreite, die hier geboten wird, ist wirklich überragend. Chapeau Esa Holopainen zu diesem tollen Album!

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Stimmen: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5

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