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Sparks - Pulling Rabbits Out Of A Hat

Alle Rezensionen zu Sparks Redaktion · 2011-08-03 · aktualisiert 2026-10-01

Antwort

Pulling Rabbits Out Of A Hat ist das 1984 erschienene dreizehnte Album der Sparks und laut Rezension vom 3. August 2011 grundsolide Popmusik im typischen Sparks-Stil. Stark sind „Progress“ und „Pretending To Be Drunk“, zu süßlich gerät „With All My Might“, das Album blieb damals nahezu unbeachtet.

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  1. Pulling Rabbits Out Of A Hat
  2. Love Scenes
  3. Pretending To Be Drunk
  4. Progress
  5. With All My Might
  6. Sparks In The Dark (Part One)
  7. Everybody Moves
  8. A Song That Sings Itself
  9. Sisters
  10. Kiss Me Quick
  11. Sparks In The Dark (Part Two)

Pulling Rabbits Out Of A Hat, das Album

Die Veröffentlichungswut der beiden Brüder Ron und Russel Mael reißte auch in den 80er Jahren nicht ab und brachten mit Pulling Rabbits Out Of A Hat im Jahr 1984 ihr dreizehntes Album heraus. Vergleicht man dieses Album mit den anderen frühe 80er Alben, so wirkt der Sound wieder etwas besser produziert und wärmer. Leider waren die 80er Jahre nicht das beste Jahrzehnt für Sparks, auch dieses Album konnte an die alten Erfolgen nicht anknüpfen, schlimmer noch, es blieb leider nahezu unbeachtet und ging im Zuge der aufkommenden Synthpop-Welle zu der Zeit fast völlig unter. Dabei ist es sicherlich kein schlechtes Album, auch wenn die Texte nicht gerade vor Tiefsinn triefen bekommt man solide Popmusik geboten, die typisch nach Sparks klingt. Im Jahr davor erschien mit In Outer Space der Sparks ein Album mit eingängigem Synthpop.

Thematisch geht es diesemal vor allem um die Liebe und Beziehungskisten, allein schon Titel wie „Love Scene„, „With All My Might„ und „Kiss Me Quick„ suggerieren dies. Gerade bei „With All My Might„ driftet man dann auch leider in arg süßliche Gefilde ab.

Besser gelungen sind auf jeden Fall das sehr fetzige „Pretending To Be Drunk„, das sofort in die Beine geht und sehr viel Spaß macht. Ein echtes Highlight und vielleicht der beste Song auf dem Album ist „Progress„, bei diesem Stück gelingt es den Sparks den Zeitgeist der 80er perfekt zu konservieren, neben tanzbaren Beats und einem wunderschönem Refrain, ist es vor allem Russels Stimme, die hier sehr klar und akztentuiert zum Einsatz kommt.

Mit „Sparks In The Dark (Part One und Two) haben wir dann auch mal wieder zwei Instrumentaltracks auf dem Album, die sehr verpielt daherkommen und mich irgendwie an ein Kinderzimmer voller Spielzeug erinnern.

Neben Spaßsongs wie „Everybody Moves„ werden auch nachdenklichere Töne angeschlagen, so z.B. in „A Song That Sings Itself„.

Fazit: Lohnt sich Pulling Rabbits Out Of A Hat?

Pulling Rabbits Out Of A Hat ist jetzt zwar kein Meisterwerk geworden, das ist den Sparks leider im ganzen Jahrzehnt der 80er nicht gelungen, dafür bietet es grundsolide Popmusik auf amerikanische Art. Einige Songs wie z.B. „With All My Might„ sind leider etwas zu schnulzig geraten und erinnern stellenweise an schlechte Schlagermusik, dennoch kann das Album mit Titeln wie „Progress„ oder „Pretending To Be Drunk„ überzeugen. Sicherlich ein echter Geheimtipp für alle 80er Fans. Wie die späten 80er Jahre der Band weitergingen, beschreibt die Rezension zu Interior Design auf rezension.org.

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