Staubkind

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF DEN SPUREN VON !

Die Band:

Sven „Louis“ Menke, Gitarrist der Synthierockband Terminal Choice gründete Staubkind 2004 als Soloprojekt, in dem er als Sänger den Sound von Oomph!, Linkin Park oder Evanescence spielen wollte. Zusammen mit Gitarrist Rico Meerheim, der 2012 durch Martin Ukrasvan ersetzt wurde, Friedemann Mäthger (Schlagzeug), Sebastian Scheibe (Bass) und Henrik Böhl (Keyboards) entstand eine Band, die mit dem Titel „Endlos“ erste Erfolge in der Gothic Szene feiern konnte. Kurz darauf erschien das erste Album „Traumfänger“, auf dem sich der Graf von Unheilig und die Band Blutengel mit zwei Remixen verewigten.

Das Album:

Das Jahr 2012 war dann ein Wendepunkt im Werdegang der Band. Zusammen mit Unheilig-Produzent Henning Verlage gingen Staubkind ins Studio, um ihr viertes Album zu produzieren. Und dieses selbstbetitelte Werk hat all das, was man vom Grafen und seinen Musikern auf dem letzten Album ein wenig vermisst hat.

„Staubkind“ biete eine tolle Mischung aus rockigen, fast düsteren Klängen, hymnischen Arrangements, lebensnahen, identischen Texten und einem kleinen Schuss Mainstream, der aus vielen Songs echte Ohrwürmer macht.

Nach dem gesprochenen Intro folgt mit „Nur ein Tag“ ein toller Song, der den Hörer sofort in seinen Bann zieht und Großes verspricht. Und das hält das Album auch. Ein stampfender Rocker wie „Fühlst du“ geht dabei genauso ins Ohr, wie das absolut hitverdächtige „So nah bei dir“. Das wirklich Gute an diesem Album ist die Tatsache, dass Louis Menke und seine Mitstreiter trotz der unverkennbaren Handschrift des unheiligen Produzenten nicht zu einem Abziehbild des Grafen mutieren, sondern sich ihre Eigenständigkeit auf ganzer Linie erhalten. Titel wie „Gnadenlos“, „Kannst du mich seh’n“ oder „Rette mich“ sind verdammt gute Songs. Auch die Balladenecke bedienen Staubkind mit dem abschließendem „Kleiner Engel“ mehr als gut

Trackliste:

01 – Intro

02 – Nur ein Tag

03 – Fühlst du

04 – So nah bei dir

05 – Angekommen

06 – Gnadenlos

07 – Lass mich los

08 – Kannst du mich seh’n

09 – Unendlich sein

10 – Rette mich

11 – Irgendwann

12 – Einsam

13 – Paradies

14 – Kleiner Engel

 

Fazit:

Durch die Supportauftritte im Rahmen der Tour mit Unheilig, konnten Staubkind dieses Album promoten und ihren Bekanntheitsgrad weiter steigern. Und das ist gut so. Die Band aus Berlin schafft auf diesem Album die nahezu perfekte Gratwanderung zwischen Szenerocker und Massenkompatibilität. Wer sich ein Bild von Staubkind machen will, sollte in „Fühlst du“ oder „So nah bei dir“ reinhören. Er wird eine melodische Rockband mit einem guten Sänger entdecken und nicht enttäuscht sein, wenn man sich näher mit diesem Album beschäftigt. Ein starkes deutsches Rockalbum, das ganz viel Lust auf mehr von dieser Band macht.

 

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