Stephan Moccio – Legends, Myths And Lavender

Inhaltsverzeichnis
Klassik

Stephan Moccio – Legends, Myths And Lavender

Musik

Axel Rudi Pell – Risen Symbol

Musik

Bon Jovi – Forever

AUF DEN SPUREN VON EINAUDI!

Die Künstler:

Stephan Moccio wurde 1972 in Ontario geboren, wo er Klavier an der University of Western Ontario studierte. Nach seinem Abschluss entschied er sich gegen ein weiterführendes Studium am Berklee Collage of Music und nahm stattdessen einen Job als Sessionmusiker und Komponist bei Sony Music an. So entstanden Titel für Sarah Brightman oder Celine Dion, für die er den Hit „A New Day Has Come“ komponierte. 2003 verließ er Sony und ist seitdem selbstständig. Neben Arbeiten mit Seal oder Josh Groban brachte er auch eigene Kompositionen heraus. In der Kategorie „Bester Song“ war Stephan Moccio 2015 für den Film „Fifty Shades Of Grey“ für einen Oscar nominiert.

Das Album:

Mit seinem Album „Legends, Myths And Lavender“ legt Stephan Moccio jetzt wieder ein Album im Stil von Ludovico Einaudi vor. Laut eigener Angabe hat er die Titel in einem Zeitraum von 26 Tagen in den Miraval Studios geschrieben. Für ihn war es eine Rückkehr zur alten Form des Songwritings.

„Es ist ein Soundtrack für die Zeitlosen, der Kulturen überwindet. In diesen Melodien stecken Geschichten von Romantik, Tragödie, Fantasie, Verführung, Konflikt und Hoffnung. Die neue Musik ruft klassische, filmische und moderne Bilder der menschlichen Verfassung hervor. Die Kompositionen haben meinen Geist und die Werte, die ich auf dem Weg verloren habe, als ich den falschen Dingen nachjagte, neu kalibriert“, verriet der Musiker in einem Interview. 

So ist „Legends, Myths and Lavender“ kein Werk für zwischendurch. Auf den Spuren von Kollegen wie Ludovico Einaudi oder Dirk Maasen hat er siebzehn ruhige Stücke komponiert, die von ganz unterschiedlichen Themen inspiriert wurden. „The Wanderer“ ist beispielsweise ein Klavierstück, das den Ethos der Isolation und Bewegung in sich trägt. Mit jeder Progression entsteht aus der Instrumentierung eine wundersame und melancholische Landschaft.

Das gilt vor allem für Titel wie „Lavender Fields“ oder „Nightingale“. Dass das Album so tiefenentspannt wirkt, liegt sicher am Aufnahmeort. Das Anwesen Miraval befindet sich an einem Ort, der erstmals in vorrömischer Zeit bewohnt war. Genau das war Stephan Moccio während des monatelangen Aufnahmeprozesses sehr bewusst. So haben ihn die wohlklingenden Töne, die in diese Sammlung eingewoben sind, tiefgreifend beeinflusst. 

Trackliste:

01 – Home

02 – Hollywood 

03 – The Wanderer

04 – Make-Belive

05 – Drive Song

06 – Communion

07 – Lavender Fields

08 – The Sound Of Snow

09 – Soleil de Provence

10 – Nightingale

11 – Ninteen Years

12 – A Daydream In Camelot

13 – Something Almost, But Not Quite

14 – You Can’t Run From Yourself

15 – The Unveiling

16 – If I Didn’t Have You

17 – Polaris

Fazit:

„Legends, Myths And Lavender“ liefert zahlreiche spirituelle und kontemplative Momente. Es ist ein inspirierendes und ruhiges Werk, dass mich seit einigen Wochen auch sehr intensiv beim Schreiben begleitet. Lieberhabenr neoklassischer Musik machen mit dem neuen Album von Stephan Moccio definitiv nichts falsch.

Bewertung: 

Melodie: 5

Interpretation: 5

Klangqualität: 5

Repertoirewert: 5

Hörspaß: 5

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