Stromberg – Staffel 1

Autorenwertung
  • Humor
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  • Charaktere
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  • Stories
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  • Anspruch
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

COMEDY MIT KULT- UND SUCHTFAKTOR!

Inhalt:

Bernd ist Ressortleiter der Abteilung Schadensregulierung M bis Z bei der Capitol Versicherungs AG. Als guter Vorgesetzter hat er immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter. Egal ob es sich um Sachbearbeiter Berthold Heisterkamp handelt, der von seinen Kollegen nur Ernie genannt und gemobbt wird oder ob Tanja Seifert ein Auge auf den gut aussehenden Ulf Steinke geworfen hat. Nebenbei muss sich mit seiner Chefin Tatjana Berkel herumschlagen und mit seinem türkischen Kollegen Sinan Turculu in Wettstreit treten, wer der neue Gesamtabteilungsleiter werden soll.

Darsteller:

ist Bernd Stromberg

Oliver Wnuk ist Ulf Steinke

Bjarne Mädel ist Berthold Heisterkamp

Diana Staehly ist Tanja Seifert

Martina Eitner-Acheampong ist Erika Burstedt

Tatjana Alexander ist Tatjana Berkel

Sinan Akkus ist Sinan Turculu

Episodenübersicht:

01 – Der Parkplatz

02 – Feueralarm

03 – Mobbing

04 – Der Geburtstag

05 – Die gute Tat

06 – Diebstahl

07 – Die Beförderung

08 – Der letzte Tag

Produktinformationen:

2 DVD

Laufzeit: 220 Minuten

Sprache: Deutsch

FSK: ab 12 Jahren

Fazit:

Ich gebe zu, dass ich mich mit deutschen Sitcoms sehr schwer tue. So ist auch die Fernsehausstrahlung von „Stromberg“ komplett an mir vorbeigegangen. Eher zufällig bin ich jetzt an die Serie gekommen und habe mich schon bei der Auftaktfolge „Der Parkplatz“ königlich amüsiert. Es ist wirklich hervorragend, wie Produzent Ralf Husmann und sein Team die Zustände der Büroarbeit erfassen und überzeichnet wiedergeben.

Vorlage für „Stromberg“ ist die britische Comedyserie „The Office“. Dabei nimmt „Stromberg“ nicht nur das Büroleben auf die Schippe, sondern spielt auch mit unterschiedlichen Fernsehformaten. Im Stile einer Doku-Soap hat der Zuschauer das Gefühl, als begleite ein Kamerateam die Mitarbeiter der Capitol Versicherung.

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist Christoph Maria Herbst, der Stromberg nicht nur spielt, sondern lebt! Es ist zum Brüllen, wie er zum Beispiel um einen neuen Parkplatz kämpft oder mit Mobbingvorwürfen in seiner Abteilung umgeht. Besonders die Folge, in der Stromberg mit dem Manager von Roland Kaiser verhandelt, um den Sänger für das jährliche Fest der Firmenleitung zu gewinnen ist ganz großes Comedykino. Bedingt durch den Doku-Soap-Charakter der Serie zählen auch immer wieder die Passgen zu den Highlights der einzelnen Folgen, in denen Stromberg darüber philosophiert, was einen guten Chef ausmacht und warum er genau diese Voraussetzungen mitbringt. Und hier liegt auch die große Kunst des Christoph Maria Herbst. Wie einst Heinz Schubert, der es in den 70ern schaffte, das Ekel Alfred Tetzlaff zur Kultfigur zu machen (in der Serie „Ein Herz und eine Seele“), schafft es auch Christoph Maria Herbst die an sich unsympathische und bösartige Figur des Bernd Stromberg so anzulegen, dass der Zuschauer auf einer Wellenlänge mit ihr liegt.

Insgesamt kann man nur sagen, dass „Stromberg“ sicher das Maß aller Dinge deutscher Sitcoms ist. Diese erste Staffel besitzt Kultcharakter!

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