Stromberg – Staffel 3

Autorenwertung
  • Humor
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  • Charaktere
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  • Stories
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  • Anspruch
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LACHEN, BIS ES IM HALS STECKEN BLEIBT!

Inhalt:

Bernd wird vom neuen Verwaltungsdirektor Hans-Jürgen Lehmeier rehabilitiert und in seine alte Abteilung zurückversetzt. Dort kann er seinen Mitarbeitern wieder das Leben schwer machen. Besonders die neue Kollegin Jennifer Schirrmann hat es dem Single wider Willen angetan. Doch auch mit Nicole, einer anderen Kollegin, bahnt sich etwas an. Ganz andere Sorgen haben Tanja und Ulf, die ihre Beziehung immer wieder hinterfragen. Auch Berthold Heisterkamp muss einen Schlag verkraften, nämlich den Tod seiner Mutter. Für alle Mitarbeiter hat ein offenes Ohr, nur um sie danach wieder in die Pfanne zu hauen. Die Lage eskaliert, als Erika Burstedt für den Betriebsrat kandidiert und einen eigenen Kandidaten aufstellt.

Darsteller:

ist Bernd Stromberg

ist Timo Becker

ist Ulf Steinke

Bjarne Mädel ist Berthold Heisterkamp

ist Tanja Seifert

Martina Eitner-Acheampong ist Erika Burstedt

Walter Gontermann ist Hans-Jürgen Lehmeier

Milena Dreißig ist Jennifer Schirrmann

Episodenübersicht:

01 – Jennifer

02 – Nicole

03 – Karneval

04 – Der Protest

05 – Jochen

06 – Lulu

07 – Herr Loermann

08 – Erika

Produktinformationen:

2 DVD’s

Laufzeit: 254 Minuten

Sprache: Deutsch

FSK: ab 12 Jahren

Fazit:

Mit nur acht Folgen ist diese Staffel die kürzeste aller Stromberg-Staffeln. Doch ein Qualitätsverlust ist nicht spürbar. Im Gegenteil. Stromberg ist und bleibt bissig. Einmal mehr pendeln seine anthroposophischen Bürobetrachtungen zwischen Schenkelklopfen, freigeistigem Humor und einem Lachen, dass dem Zuschauer gerade zum etwas erschreckenden Ende im Halse stecken bleibt. Hinzu kommten wieder eine Vielzahl von Sprüchen und Einsichten, die deutlich machen, warum die Figur Bernd Stromberg einen solchen Kultcharakter besitzt. Wer nur Ansatzweise im Büro gearbeitet hat, wird hier viele, wenn auch komplett überzeichnete, Parallelen zum echten Leben finden.

In dieser Staffel sind die Höhepunkte abermals breit gefächert. Im Prinzip können alle acht Folgen genannt werden, doch insbesondere Folge 1 („Jennifer“), Folge 4 („Der Protest“) und Folge 7 („Herr Loermann“) sind schon großes Comedy-Fernsehen.

Auch diese Staffel wird natürlich von den Darstellen getragen. Einmal mehr marschiert Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg voran. Wie in Staffel 1 und 2 spielt er den Capitolmitarbeiter nicht, sondern lebt ihn! Seine trockene Art bringt den Zuschauer immer wieder dazu, sich vor Lachen nicht mehr einzubekommen und im gleichen Moment zu erstarren, wenn Stromberg mal wieder eine Kehrtwende um 180 Grad macht.

Allerdings muss man auch sagen, dass Christoph Maria Herbst von hervorragenden Kollegen unterstützt wird. Die beiden Staffelneuzugänge Milena Dreißig und Walter Gontermann machen ihre Sache gut, doch sind es die bereits etablierten Darsteller, die hier die Glanzlichter setzen. Gerade Bjarne Mädel als dauergemobbter Berthold Heisterkamp kann hier ein ums andere mal brillieren. Auch Timo Becker als Strombergs dauergenervter Vorgesetzter Lars Gärtner reicht an die Darstellung in der letzten Staffel heran. Von den Gastdarstellern ist es Sven Pippig, der als Walter Loermann eine ganz feine Darstellung abliefert.

„Stromberg“ bliebt sich treu. Wer den Humor der ersten beiden Staffeln mochte, wird auch diese Staffel lieben. Die Charaktere werden weiter- und stellenweise überzeichnet. Gleiches für den Humor, der zum Ende dieser Staffel dem Zuschauer im Halse stecken bleibt. Und über allem schwebt mit Bernd Stromberg die Galionsfigur der deutschen Comedyszene.

 

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