Stromberg – Staffel 4

Autorenwertung
  • Humor
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  • Charaktere
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  • Stories
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  • Anspruch
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ES WIRD RICHTIG BÖSE!

Inhalt:

Bernd sieht sich am Ziel seiner Bemühungen – der Beförderung zum Gesamtleiter der Schadensregulierung. Doch dann eskaliert ein Streit mit dem Kantinenkoch, der über beste Beziehungen zum Direktorium verfügt und wird in die Provinz nach Findorf versetzt, um dort ein kleines Capitol-Außendienstbüro zu übernehmen. Seine beiden Mitarbeiter, die Polin Magdalena Prellwitz und der junge Achim Dörfler wollen ihn gut in die Dorfbewohnerschaft einführen, doch hat nur ein Ziel: wieder in die Zentrale zurückzukommen. Dabei muss er jedoch Tanja aus dem Weg räumen, die seinen Posten bekommen hat.

Darsteller:

ist Bernd Stromberg

ist Timo Becker

ist Ulf Steinke

Bjarne Mädel ist Berthold Heisterkamp

ist Tanja Seifert

Walter Gontermann ist Hans-Jürgen Lehmeier

Milena Dreißig ist Jennifer Schirrmann

Kai Mallina ist Achim Dörfler

Ramona Kunze-Libnow ist Magdalena Prellwitz

Episodenübersicht:

01 – Beziehungen

02 – Finsdorf

03 – Seelsorge

04 – Helge

05 – Pärchenabend

06 – Sally

07 – Gernot

08 – Die Rückkehr

09 – Herr Nehring

10 – Die Abrechnung

Produktinformationen:

2 DVD’s

Laufzeit: 250 Minuten

Sprache: Deutsch

FSK: ab 12 Jahren

Fazit:

Mit dieser vierten Staffel meldet sich „Stromberg“ so bissig, böse und politisch unkorrekt zurück wie niemals zuvor. Mit zehn Folgen hat diese vierte Staffel wieder die Länge der ersten beiden Staffeln. Dabei geht es diesmal deutlich abgedrehter zu, als in den ersten drei Staffeln. Zumal Bernd Stromberg von Folge zu Folge bösartiger wird. Wer dachte, dass schon das Ende der dritten Staffel an Boshaftigkeit nicht zu überbieten ist, wird diesmal eines Besseren belehrt. Was bleibt sind Strombergs grandiose anthroposophischen Bürobetrachtungen, die inzwischen schon Kultcharakter besitzen.

Auch wenn alle Folgen mich komplett überzeugen konnten, sind es in dieser Staffel vor allem die Folgen 1 („Beziehungen“ – die vielleicht beste Stromberg-Episode überhaupt), 3 („Seelsorge“) und 7 („Gernot“), die mehr als eindrucksvoll beweisen, warum diese Serie eine so große Fangemeinde hat.

Einmal mehr ist dies natürlich den Darstellern geschuldet. Auch diesmal marschiert Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg voran. Wie er in Finsdorf auftritt, Tanja aus dem Weg kugeln will und sich immer wieder an Jennifer Schirrmann heran macht ist einfach nur herrlich anzusehen. Auch Bjarne Mädel als Berthold Heisterkamp ist wieder ein Genuss, wobei seine Figur in dieser Staffel schon ein wenig arg überspitzt dargestellt wird. Schauspielerisch kann auch Diana Staehle überzeugen, die als Tanja Seifert erkennen muss, dass es alles andere als leicht ist, eine Abteilung zu leiten. Die beiden Staffelneuzugänge Kai Mallina und Ramona Kunze-Libnow machen ihre Sache gut, wobei vor allem letztgenannte als polnische Mitarbeitern zu gefallen weiß.

Von den Gastdarstellern sind es Martin Fromme als behinderter Mitarbeiter Gernot Graf und Steffen Münster als Landwirt Herr Nehring, die sich dem brillanten Ensemble anpassen.

„Stromberg“ wird in dieser vierten Staffel so bissig und bösartig wie selten zuvor. Und gerade das macht den Reiz dieser Serie aus. Wer die ersten drei Staffeln mochte, wird auch hier wieder bestens bedient.

 

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