Suite 226

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NICHT SCHLECHT, ABER AUCH NICHT BRILLANT!

Die Band:

Der Gitarrist Roland Grappow und der Bassist Mario Lochert beschließen, im Backstagebereich des Ripollet Rock Festivals, eine neue Band zu gründen. Als Sänger verpflichten sie den in den USA lebenden Schweden , der schon bei einigen Metalproduktionen dabei war. Gemeinsam mit Dominik Sebastian, Thomen Strauch und Jan Vacik ging es in Studio. Ihr erstes Konzert gaben am 16. Januar 2015 in Bremen. Einen Tag vorher erkrankten Roland Grapow und Thomen Strauch und mussten kurzfristig ersetzt werden. Es folgte eine Tour mit HammerFall und Orden Ogan, die den Bekanntheitsgrad von weiter steigerte. 

Das Album:

Mit drei Alben, die allesamt gelobt wurden und der stolzen Zahl von über einhundert Konzerten, hat sich die von vielen als Supergroup bezeichnete Band um Sänger Urban Breed eine kleine, aber treue Fangemeinde erspielt. Jetzt legen die Musiker ein neues Album vor und nehmen den Hörer dabei mit in die Tiefen der Psychiatrie. „“ lautet der Titel des aktuellen Longplayers, der die Geschichte eines Mannes erzählt, der in der gleichlaufenden Gummizelle eingesessne hat. Damit ist auch klar, dass Serious Black erneut ein Konzeptalbum aufgenommen haben. 

Musikalisch gibt es die gewohnte Mischung aus Power Metal, Melodic Rock und klassischem Hard Rock mit einer satten Portion 80er Jahre Keyboards. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Songs wie „Let Me Go“, „When The Stars Are Right“ oder „Fate Of All Humanity“ ins Ohr gehen. Die Riffs sitzen und die Stimme von Urban Breed holt aus den Liedern einiges raus. Trotzdem zünden die Titel. Kocht richtig. Dass alles klingt, als habe man es schon unzählige Male gehört. Wirklich überraschende Momente sind ebenso selten vertreten, wie die ganz großen Hymnen, die dauerhaft im Ohr bleiben. Vieles klingt zu sehr nach Reißbrett. Hier und da ein eingestreuter Ohoho-Chor, dort ein passendes Soli. 

Das ist schade, denn bei Serious Black sind tolle Musiker am Start. Dominik Sebastians Riffs klingen gut und mit Ramy Ali hat man einen neuen guten Schlagmann gefunden. Zählt man noch Urban Breed dazu, ist umso ärgerlicher, dass viele Songs  nicht aus dem Mittelmaß herauskommen. 

Trackliste:

01 – Let Me Go

02 – When The Stars Are Right

03 – Solitude Étude

04 – Fate Of All Humanity

05 – Castiel

06 – Heaven Shall Burn

07 – Way Back Home

08 – We Still Stand Tall

09 – Come Home

10 – Suite 226

Fazit:

Nach ihrem gelungenen Debüt „“ habe ich Serious Black ein wenig aus den Augen verloren und erst jetzt mit dem vierten Album „Suite 226“ wiedergefunden. Im Vergleich mit ihrem Erstling fällt dieses Werk doch ein Stück ab. Viel Mittelklasse und kaum herausragende Momente sorgen für ein insgesamt solides Album, das jedem Szenefan überzeugen wird. Dauerhafte Erinnerungen wird man an dieses Werk jedoch nicht haben. Dafür werden die bereits bekannte Pfade einfach zu routiniert bewandert. 

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