Sword Songs
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Sword Songs ist das achte Album der schwedischen Heavy-Metal-Band Grand Magus mit neun Titeln und gut dreißig Minuten Spielzeit. Die Rezension vom 3. Juni 2016 nennt es das härteste Album ihrer bisherigen Diskografie und ein gutes Album in der Tradition von Manowar und Judas Priest, das auf das Wesentliche reduziert ist und trotz fehlender Abwechslung punktet.
Sword Songs
11,60 € Stand: 28.09.2026
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Über die Band
Viele Fans und Kritiker sehen in der schwedischen Formation Grand Magus die Hoffnung des klassischen Heavy Metals. Gegründet in Stockholm haben sich Janne Christoffersson (Gesang, Gitarre), Mats Heden (Bass) und Neuzugang Ludwig Witt (Schlagzeug) einer Mischung aus Doom- und Stonermetal verschreiben. Ludwig Witt ersetzt seit April 2012 Sebastian Sippola, der sich mehr um seine Familie kümmern wollte. In ihren Texten geht es häufig um nordische Themen wie Natur und Tod. Nach Tourneen im Vorprogramm von Bands wie Motörhead haben sie sich einen großen Bekanntheitsgrad erspielt.
Das Album im Überblick
Seit ihrem Debüt im Jahr 2001 veröffentlicht das schwedische Trio regelmäßig alle zwei Jahre (mit einer Ausnahme von drei Jahren) ein Album und hat sich dadurch zu einer festen Größe in der Metal Szene etabliert. Dabei ist die Band so etwas wie ein Hüter der alten Werte. Wie kaum eine andere Gruppe huldigt ihren Vorbildern Manowar, Judas Priest oder Iron Maiden so stark, wie die schwedische Combo. Ebenfalls zum Metal zählt das Album III von Jon Schaffer, das in der Rezension zwischen Blind Guardian und Iced Earth eingeordnet wird.
Dies gilt einmal mehr für das aktuelle, mittlerweile achte Werk „Sword Songs„. Betrachtet man die nackten Zahlen mag man erst mal die Nase rümpfen: neun Titel und eine Spielzeit von etwas mehr als dreißig Minuten sind wahrlich kein großer Output. Bleibt die Hoffnung, dass es dann wenigstens viel Klasse statt Masse gibt. Und da kann „Sword Songs„ auf jeden Fall punkten.
Grand Magus stehen seit jeher für die Reduzierung auf das Wesentliche: Gitarre, Bass, Schlagzeug. Fertig ist der Sound. Bombastische oder gar orchestrale Arrangements sucht man hier vergebens. Hier gibt es reinen Heavy Metal, der sich auf den Kern dieser Musik konzentriert. Und so ist schon der Opener „Freja’s Choice„ ein kräftiger Tritt in den virtuellen Hintern des Hörers.
So kann es weitergehen mag man denken. Und das tut es. Grand Magus experimentieren nicht und sie wollen dem Hörer auch keine große Abwechslung präsentieren. Headbangen ist angesagt. Und spätestens bei „Forged In Iron - Crowned In Steel„ denkt man nicht mehr daran, dass Manowar schon seit Jahren kein wirklich starkes Album mehr herausgebracht haben. Warum auch, es gibt ja Grand Magus.
Jetzt macht sich auch die kurze Spielzeit positiv bemerkbar, denn dass es keine wirkliche Abwechslung gibt, fällt angesichts der hochwertigen Songs nicht wirklich ins Gewicht. Daher ist es nicht verwunderlich, das man nach den letzten Tönen von „Every Day There’s A Battle To Fight„ die Play-Taste drückt, um das Album ein weiteres Mal zu hören.
Trackliste
01 - Freja’s Choice
02 - Varangian
03 - Forged In Iron - Crowned In Steel
04 - Born For Battle (Black Dog Of Brocilande)
05 - Master Of The Land
06 - Last One To Fall
07 - Frost And Fire
08 - Hugr
09 - Every Day There’s A Battle To Fight
Fazit: Lohnt sich Sword Songs?
Grand Magus legen mit „Sword Songs„ das härteste Album ihrer bisherigen Discografie vor und untermauern, dass sie die derzeitigen Gralshüter der alten Metalwerte sind. Ein gutes Album in bester Tradition von Bands wie Manowar oder Judas Priest. Als Kontrast zum klassischen Heavy Metal dient ein Power-Metal-Album eines griechischen Gitarristen auf rezension.org.
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