Sword Songs

Autorenwertung
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HÜTER DER ALTEN WERTE!

Die Band:

Viele Fans und Kritiker sehen in der schwedischen Formation die Hoffnung des klassischen Heavy Metals. Gegründet in Stockholm haben sich Janne Christoffersson (Gesang, Gitarre), Mats Heden (Bass) und Neuzugang Ludwig Witt (Schlagzeug) einer Mischung aus Doom- und Stonermetal verschreiben. Ludwig Witt ersetzt seit April 2012 Sebastian Sippola, der sich mehr um seine Familie kümmern wollte. In ihren Texten geht es häufig um nordische Themen wie Natur und Tod. Nach Tourneen im Vorprogramm von Bands wie Motörhead haben sie sich einen großen Bekanntheitsgrad erspielt.

Das Album:

Seit ihrem Debüt im Jahr 2001 veröffentlicht das schwedische Trio regelmäßig alle zwei Jahre (mit einer Ausnahme von drei Jahren) ein Album und hat sich dadurch zu einer festen Größe in der Metal Szene etabliert. Dabei die Band so etwas wie ein Hüter der alten Werte. Wie kaum eine andere Gruppe huldigt ihren Vorbildern , oder so stark, wie die schwedische Combo.

Dies gilt einmal mehr für das aktuelle, mittlerweile achte Werk „Sword Songs“. Betrachtet man die nackten Zahlen mag man erst mal die Nase rümpfen: neun Titel und eine Spielzeit von etwas mehr als dreißig Minuten sind wahrlich kein großer Output. Bleibt die Hoffnung, dass es dann wenigstens viel Klasse statt Masse gibt. Und da kann „Sword Songs“ auf jeden Fall punkten.

Grand Magus stehen seit jeher für die Reduzierung auf das Wesentliche: Gitarre, Bass, Schlagzeug. Fertig ist der Sound. Bombastische oder gar orchestrale Arrangements sucht man hier vergebens. Hier gibt es reinen Heavy Metal, der sich auf den Kern dieser Musik konzentriert. Und so ist schon der Opener „Freja’s Choice“ ein kräftiger Tritt in den virtuellen Hintern des Hörers.

So kann es weitergehen mag man denken. Und das tut es. Grand Magus experimentieren nicht und sie wollen dem Hörer auch keine große Abwechslung präsentieren. Headbangen ist angesagt. Und spätestens bei „Forged In Iron – Crowned In Steel“ denkt man nicht mehr daran, das Manowar schon seit Jahren kein wirklich starkes Album mehr herausgebracht haben. Warum auch, es gibt ja Grand Magus.

Jetzt macht sich auch die kurze Spielzeit positiv bemerkbar, denn das es es keine wirkliche Abwechslung gibt, fällt angesichts der hochwertigen Songs nicht wirklich ins Gewicht. Daher ist es nicht verwunderlich, das man nach den letzten Tönen von „Every Day There’s A Battle To Fight“ die Play-Taste drückt, um das Album ein weiteres Mal zu hören.

Trackliste:

01 – Freja’s Choice

02 – Varangian

03 – Forged In Iron – Crowned In Steel

04 – Born For Battle (Black Dog Of Brocilande)

05 – Master Of The Land

06 – Last One To Fall

07 – Frost And Fire

08 – Hugr

09 – Every Day There’s A Battle To Fight

 

Fazit:

Grand Magus legen mit „Sword Songs“ das härteste Album ihrer bisherigen Discografie vor und untermauern, das sie die derzeitigen Gralshüter der alten Metalwerte sind. Ein gutes Album in bester Tradition von Bands wie Manowar oder Judas Priest.

 

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