Symphonia
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Symphonia ist das Livealbum des Musikprojekts Schiller von Christopher von Deylen, mitgeschnitten am 8. Juli 2014 auf dem Berliner Gendarmenmarkt mit einem 60-köpfigen Orchester. Die Rezension vom 3. November 2014 lobt den klaren Sound des Mitschnitts mit 18 Tracks und den Gästen Eva Mali, Jael, Midge Ure und Unheilig.
Symphonia
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Über den Musiker
Seit Jahren ist der Berliner Musiker Christopher von Deylen mit dem Musikprojekt Schiller unterwegs. Dabei hat er sich nicht nur im deutschsprachigen Raum zu einem wahren Meister des elektronischen Pops gemausert, der sich nur ungern in eine Schublade stecken lassen möchte. In seiner Musik verarbeitet er ganz unterschiedliche Einflüsse: Pop, Dance, Techno, Ambient, New Wave. Von Deylen ist für jedes Experiment zu haben, was auch die unterschiedlichen Gastmusiker wie Sarah Brightmann, Peter Heppner, Xavier Naidoo oder Lang Lang unter Beweis stellen, die auf den bisherigen Alben mitgewirkt haben. Mit seinem letzten Album „Opus„ unternahm Schiller dann erstmals einen Ausflug in die Welt der Klassik. Ein weiteres Album des Berliner Musikers Christopher von Deylen wird in der Rezension zu Morgenstund besprochen.
Das Album im Überblick
„Symphonia„ ist der Mitschnitt eines beeindruckenden Konzerterlebnisses. Am 08. Juli 2014 gab der Soundtüftler aus Berlin auf dem Berliner Gendarmenmarkt im Rahmen des alljährlichen Classic Open Airs ein umjubeltes Konzert mit einem 60-köpfigen Orchester und zahlreichen Gästen.
Hat Schiller schon auf seinem letzten Album „Opus„ bewiesen, dass die Symbiose seiner elektronischen Musik mit der der Klassik ein Gewinn ist, so setzt er dies auf der Bühne geradezu phänomenal um. Wer Schillers erste Annäherung an die Klassik nachvollziehen will, findet zum Album Opus als Deluxe Edition eine eigene Rezension.
Mit einer fantastischen Klangmischung zaubert Schiller Soundfarben und die dazugehörigen Bilder in die sommerliche Nachtluft. Wie perfekt die beiden unterschiedlichen Klangwelten harmonieren, lässt sich an den Titeln „Sehnsucht„, „Sehnsucht: Reprsie„ und „Sommernacht„ festmachen, die zeigen, welche musikalische Bandbreite Schiller abdecken kann.
Bei diesem Konzert waren auch einige Gäste dabei: Unterstützung erhält er dabei von Eva Mali („Ein schöner Tag„, „Sloveigs´s Song„), Jael („Tired„), Midge Ure (Let It Rise„ und dem Grafen, der mit seiner Band Unheilig ebenfalls in diesem Jahr beim Classic Open Air dabei war („Sonne„).
Ein absoluter Volltreffer ist der Sound dieses Livealbums, der erahnen lässt, was für ein musikalisches Spektakel den Besuchern geboten wurde. Glasklar und lupenrein kommen sowohl die elektronischen Klänge, als auch das Orchester aus den Boxen und sorgen beim Hören für Gänsehaut. Eine weitere Schiller-Rezension zum Album Summer in Berlin gibt es ebenfalls auf dieser Seite.
Trackliste
01 - Tune In
02 - Ein schöner Tag (feat. Eva Mali)
03 - Hochland
04 - Lichtmeer
05 - Desert Empire
06 - Schiller
07 - Ruhe
08 - Sehnsucht
09 - Sehnsucht: Reprise
10 - Sommernacht
11 - Berlin Moskau
12 - Tired
13 - Let It Rise (feat. Midge Ure)
14 - Leben … I Feel You
15 - Das Glockenspiel
16 - Solveig´s Song (feat. Eva Mali)
17 - Sonne (feat. Unheilig)
18 - Berlin Berlin
Fazit: Lohnt sich Symphonia?
Mit „Symphonia„ stellt der Avantgardemusiker Schiller eindrucksvoll unter Beweis, dass er nicht nur im Studio ein wahrer Meister ist, sondern auf der großen Konzertbühne überzeugen kann. Ein beeindruckendes Livealbum und eine echte Referenz im Bereich der elektronischen Musik, die hier mit orchestraler Begleitung wirklich monumental dargeboten wird.
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