Tetris mit Würfeln

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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

So langsam sind dann aber mal alle Würfelspielideen durchgekaut, oder nicht? Aber halt, nein, eine Idee hätten wir noch: zumindest ist das der erste Eindruck, schaut man sich die Spielidee von Brikks an. Denn hier wird gewürfelt und gleichzeitig Tetris gespielt. Wie geht das? Komplizierter als es sich anhört. Denn man braucht nur zwei Würfel – einen besonders schönen dreieckigen mit vier Möglichkeiten (die Zahlen von eins bis vier) – und einen Farbwürfel. Damit bekomme ich auf einer entsprechenden Tafel einen Stein, den man aus Tetris kennt. Diesen muss man nun einbauen. Gefällt die Form nicht, hat man – wieder Tetris – die Möglichkeit den Stein zu drehen.

Aber Achtung!

Das Drehen kostet Energie, von der man zu Beginn einige Energiepunkte zur Verfügung hat. Und während dem Spiel braucht man neue Energie, die man durch freischalten kann durch auf dem Block vorgegebene Felder, die man ankreuzt. Habe ich viel Energie angesammelt, kann ich fünf Energiepunkte abgeben und mir ein beliebiges Teil wünschen respektive mit Energie kaufen. Puuh, also ganz schön viel Buchhalterei nebenher. Nicht nur ein Block, paar Würfel und los geht’s; sondern mehrere Blöcke und mehrere Regeln. Aber ein modernes Spiel ist halt so. Und was auch modern ist: Es ist ein bisschen komplizierter, ein bisschen verschobener, ein bisschen aufgetakelter. Aber hey, thats business.

Punkte bekommt man am Spielende; und zwar – wer hätte das jetzt gedacht – wie bei Tetris. Hat man viele Reihen, die man ankreuzt, vollständig oder fast vollständig, bekommt man entsprechend Punkte. Dazu gibt’s im Übrigen noch entsprechende Bomben, mit denen man unvorteilhafte Formen oder Probleme lösen kann. Das gibt’s bei Tetris nicht; was es aber gibt, sind Bonuspünktchen, wenn man mehrere Reihen auf einmal voll macht. Man denke an den langen Viererstein, für den man bekanntermaßen eine Lücke lässt.

Wie spielt es sich denn bei all der Buchhalterei? Es ist eine nette Idee, macht gerade Retrofreaks Spaß; aber ist einfach kein großer Bringer, wie so manch anderer großer Wurf – im wahrsten Sinne des Wortes – bei Schmidt Spiele. Aber das kann noch werden, denn gerade die neusten Würfelspiele brauchen etwas, um solch grandiosen Klassikern wie Kniffel das Wasser zu reichen. Sehr gerne denke man an Extra oder Noch mal oder ganz schön Clever. Drei Spiele, die anfangs auch eher durchschnittlich bewertet worden sind, aber mittlerweile richtig Kult sind.

Fazit

Also, macht euren Commodore 64 an, lasst die Musik von Tetris laufen und die Würfel rollen.

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