The Burning Cold

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme/Growl
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WAS FÜR EIN BRETT: MELODIE TRIFFT HÄRTE!

Die Band:

Im Herbst 1996 wurden in Finnland gegründet. Nach zahlreichen Demotapes ergatterte die Band 2001 einen Plattenvertrag und konnte 2003 ihr Debütalbum „Spirits And August Light“ veröffentlichen. Bereits dieses Album erhielt durchweg gute Kritiken. In den folgenden Jahren mauserte sich die Gruppe zu einem echten Geheimtipp für Fans des Melodic Death Metals. Durch Einflüsse von Bands wie , oder Katatonia sind die Finnen sehr breit aufgestellt. In den Jahren folgten Alben wie „The Redshift“ oder „Beyond“, die sich leider nicht in den deutschen Charts platzieren konnten. Trotzdem wuchs die Fangemeide der Band durch Tourneen mit oder Swallow The Sun weiter an. 

Das Album:

Was zeichnet ein perfektes Metalalbum aus: Melodie? Härte? Tempo? Eingängigkeit? Sicher ist es die Mischung aus allem, was ein Album besser macht als andere. Und obwohl Omnium Gathering seit über zwanzig Jahren existieren und zahlreiche Alben veröffentlicht haben, sind sie bisher unter meinem Radar geflogen. Das hat sich jetzt eher zufällig geändert, als ich erfuhr, dass sie den Support für die kommende Tour von Insomnia geben werden (sofern Corona uns da keinen Strich durch die Rechnung macht). Also kurz mal in das aktuelle Album reingehört und dabei zunächst das tolle Intro („The Burning“) ausgelassen. 

So war „Gods Go First“ meine erste Berührung mit der finnischen Band. Und es war ohne Übertreibung eine Offenbarung, was sich da in meine Gehörgänge schlich. Melodie, Härte, Tempo und Eingängigkeit wurden mir in einer Perfektion geboten, dass ich angefixt dabei blieb und reich belohnt wurde. 

Es ist wahrlich kein Wunder, dass dieses (und auch die anderen Alben der Band) durchweg gute Kritiken bekommen. Denn auf „“ jagt ein Highlight das Nächste. Gnadenlose Nackenbrecher wie „Refining Fire“ wechseln sich mit progressiven Klängen bei „Over The Battlefield“ ab. Dazu kommt ein kleiner 80er Einschlag, der aus Songs wie „Rest In Your Heart“ oder „The Frontline“ echte Hits macht. Vor allem „Rest in Your Heart“ kommt am Ende mit enem Meldiebogen daher, der einfach zum Niederknien schön ist. 

Dabei verzichten Omnium Gatherum fast vollständig auf Cleangesang. Doch das stört überhaupt nicht, denn Jukka Pelkonen kommt mit seinen Growls auf den Punkt und gibt den Songs die Schärfe, die sie brauchen. 

Trackliste:

01 – The Burning

02 – Gods Go First

03 – Refining Fire

04 – Rest In Your Heart

05 – Over The Battlefield

06 – The Fearless Entity

07 – Be The Sky

08 – Driven By Conflict

09 – The Frontline

10 – Plante Scale

11 – Cold

Fazit:

Es gibt Alben, die einen aus dem Stand und vollkommen unerwartet aus den Socken hauen. „The Burning Cold“ ist ein solches Album. Obwohl ich mich als großen Hörer bezeichnen würde, waren Omnium Gatherum ein weißer Fleck auf meiner Musikkarte. Das hat sich von null auf hundert geändert. Wenn ich dann lese, dass dieses Album (im positiven Sinne) nicht viel Neues bietet, kann ich mir vorstellen, was der Backkatalog der Finnen noch bereithält. Dieses Werk ist schon mal ein ganz starker Longplayer für jeden, der auch nur im Ansatz mit dieser Musik etwas anfangen kann.

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