The Devil Rides Out

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

TEUFLISCH STARK!

Die Band:

Erstmals trat der Gitarrist in Erscheinung, als er 1982 bei der deutschen Metallegende Accept einstieg. Seinen Durchbruch hatte er jedoch mit der Band Victory, deren Sound er bis zur Bandauflösung im Jahr 1993 maßgeblich mitbestimmte. Auch bei der Reunion 2002 war er wieder dabei. Ebenso beim Neustart von Accept im Jahr 2010 mit dem hochgelobten Album „“. Auch bei den folgenden Accept-Alben spielte er neben Wolf Hoffmann Gitarre. Parallel dazu trieb er aber sein eigenes Bandprojekt voran, das unter seinem Namen 2009 das erste Album „Loyal To None“ veröffentlichte.

Das Album:

Seit seinem endgültigen Ausstieg bei Accept im Dezember 2014 konzentrierte sich Herman Frank ganz auf sein Soloprojekt. Für das dritte Album gab es ein paar Veränderungen im Line Up. Mit Andrè Hilgers an den Drums und Michael Müller am Bass gab es hochkarätige Mitstreiter. Für die Vocals war, wie beim zweiten Album „Right In The Guts“, der ehemalige Masterplan-Frontmann Rick Altzis verantwortlich.

Balladen sind nicht so sein Ding, hat Herman Frank mal vor einiger Zeit in einem Interview verraten. Das stellen er und seine Mitstreiter auf „The Devil Rides Out“ sehr eindrucksvoll unter Beweis. Das Album ist purer Heavy Metal Spaß. Wer jetzt aber denkt, dass man hier ein stumpfes, monotones Geschrammel bekommt, irrt gewaltig. Herman Frank stellt eindrucksvoll unter Beweis, das er ein ganz hervorragender Songwriter und Gitarrist ist. Nicht einer der Songs ist überflüssig oder monoton.

Songs wie „Running Back“, „Shout“ oder „Thunder Of Madness“ zeigen, das Frank mehr als nur der zweite Mann hinter Wolf Hoffmann bei Accept war. Trotz seiner Klasse drängt sein Gitarrenspiel an keiner Stelle in den Vordergrund, sondern agiert perfekt mit der prägnanten Stimme von Rick Altzis.

Das große Kunststück von Herman Frank ist es aber, ohne echte Balladen ein überaus abwechslungsreiches Album zu zaubern. Die Midtempostampfer „I Want It All“, „Stone Cold“ oder das fast schon charttaugliche „License To Kill“ sorgen für die notwendigen Ruhemomente, damit grandiose Kracher wie „Can’t Take It“ oder „Run For Cover“ ihre ganze Klasse entfalten können.

Trackliste:

01 – Running Back

02 – Shout

03 – Can’t Take It

04 – No Tears In Heaven

05 – Ballhog Zone

06 – Run Boy Run

07 – Thunder Of Madness

08 – License To Kill

09 – Stone Cold

10 – Dead Or Alive

11 – Run For Cover

12 – I Want It All

13 – You Don’t Know (Bonus Track)

 

Fazit:

Die etwas abgedroschene Phrase No Fillers, just Killers findet für dieses Album zu einhundert Prozent Anwendung. Fans von Accept werden hier so gut bedient, dass sich die teutonische Metallegende ganz schön strecken muss, um mit dem nächsten Album auch ein solches Werk abzuliefern (auch wenn die drei Accept-Alben seit der Neugründung allesamt klasse waren). „The Devil Rides Out“ ist ein Muss für jeden Metalfan und definitiv eines der besten Alben diesen Jahres auf diesem Segment.

 

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