The Ferrymen

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

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Die Musiker:
Der schwedische Gitarrist und Songschreiber ist in der Metalszene kein unbeschriebenes Blatt. Als Songschreiber und Produzent für oder für die drei Alben des gemeinsamen Projektes von und machte er sich in der Branche einen Namen. 2008 heuerte Karlsson als Gitarrist bei der Band Primal Fear an, mit der er bisher die beiden erfolgreichen Alben „16:6“ und „Unbreakable“ aufnahm.
wurde 1981 in Santiago de Chile geboren und stammt aus einer Musikerfamilie. Im zarten Alter von 7 Jahren begann er in einem Gospelchor zu singen, bevor er die harte Rockmusik für sich entdeckte. Er gründete die spanische Metalband Lords Of Black, mit der er bisher zwei Alben aufnahm, und wurde 2015 von Ritchie Blackmore zum neuen Sänger von gemacht.

Das Album:
Magnus Karlsson kann ohne Übertreibung als einer der umtriebigsten Gitarristen, Songschreiber und Produzenten angesehen werden. Für sein neuesten Geniestreich hat er sich erneut zwei metalerfahrene Recken ins Studio geholt: Schlagzeuger Mike Terrana, der schon für , oder an den Drums saß und Ronnie Romero, der von vielen als legitimer Nachfolger von Ronnie James Dio angesehen wird. „“ heißt das selbst betitelte Werk, das schon durch das tolle Artwork von Stan W. Decker ins Auge fällt.

Wer in den letzten Jahren das Schaffen von Magnus Karlsson verfolgt hat, weiß, das der Schwede keine halben Sachen macht und das sämtliche Produktionen absolut überzeugen konnten. Sicher, das Rad erfindet auch der Fährmann nicht neu, aber was das Ensemble hier abliefert, fällt mit Fug und Recht in die Kategorie „Zeitloser Klassiker“.

Zwölf Songs beinhaltet dieser Longplayer, der mit „End Of The Road“ einen starken Opener besitzt, der mein Interesse und meine Erwartungen geweckt hat. Und so spielt sich das Karlsson Ensamble durch ein Füllhorn toller Songs, die mal etwas ruhiger („Ferrymen“, „One Heart“), mal rockiger sind („Still Standing Up“, „Darkest Hour“ ). Hier wird klassischer Heavy Metal in Perfektion geboten, der einfach nur Spaß macht. Zumal dem Album einfach nicht die Luft ausgeht. Im Gegenteil. Die Hammerballade „Eternal Nights“ und der abschließende Kracher „Welcome To My Show“ lassen hoffen, dass dieses Album keine Eintagsfliege ist.

Eine Rezension zu diesem Album kommt nicht ohne ein paar Worte zu Ronnie Romero aus, den ich bisher nicht auf dem Schirm hatte. Ein echter Fauxpas, denn Romero hat mich schwer begeistert. Sind die Songs von Magnus Karlsson auch so schon klasse, sorgt Ronnie Romero für das i-Tüpfelchen. Vergleiche mit Jorn Lande oder gar Ronnie James Dio, den er bei Rainbow auch beerbt hat, sind keinesfalls an den Haaren herbeigezogen oder gar übertrieben. Der Mann ist einfach eine Wucht und sorgt mit seiner gigantischen Stimme dafür, dass dieses Album das Zeug zum Klassiker hat.

Trackliste:
01 – End Of The Road
02 – Ferrymen
03 – Fool You All
04 – Still Standing Up
05 – Cry Wolf
06 – One Heart
07 – The Darkest Hour
08 – How The Story Ends
09 – Enter Your Dream
10 – Eyes On The Sky
11 – Eternal Nights
12 – Welcome To My Show

Fazit:
Magnus Karlsson, Ronnie Romero und Mike Terrana legen mit „The Ferrymen“ ein Album vor, dass jeden Metalfan begeistern wird, der Alben von Rainbow, Dio oder im Regal stehen hat. Zwölf zeitlose Songs, die Old School sind, aber alles andere als so klingen. Sicher wird das Rad hier nicht neu erfunden, aber es wird so viel Klasse geboten, das „The Ferrymen“ auch noch in zehn oder zwanzig Jahren Spaß machen wird. Bleibt zu hoffen, dass dieses Album kein Einzelfall dieses Bandprojektes bleibt.

 

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