The Final Battle I

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ABGESANG ODER LETZTES AUFBÄUMEN?

Die Band:

gründete 1980 in New York, ohne zu ahnen, dass die Band mit ihrer Musik einen ganz eigenen Stil innerhalb der harten Rockmusik begründen würde – den True Metal. 1982 erschien das erste Album „Battle Hymns“. Ihren Durchbruch hatte die Band 1987, als ihr fünftes Album „Fighting The World“ über das Majorlabel Atlantic Records veröffentlicht und auch in Europa bekannt wurden. Gerade in Deutschland war die Gruppe überaus erfolgreich. Das Album „Kings Of Metal“ erreichte hierzulande sogar Goldstatus. Die Musik von setzt sich aus sinfonischen Elementen Richard Wagners und folkloristischen Elementen verschiedenster, oft nordischer Kulturkreise zusammen. Das aktuelle Line-Up besteht aus den Gründungsmitgliedern (Bass) und Eric Adams (Gesang) sowie aus Karl Logan (Gitarre) und Donnie Hamzik.

Das Album:

An Manowar scheiden sich seit einigen Jahren die Geister. Während die Band, ähnlich wie die Scorpions seinerzeit, auf einer nicht enden wollenden Abschiedstournee sind, fragen sich viele, was aus der einstigen Ikone des True Metal geworden ist. Immerhin haben die Musiker Zeit gefunden, um im eigenen Valhalla Studio doch noch neue Songs aufzunehmen. Wer also dachte, dass das 2012 veröffentlichte „“ das letzte Werk sei, sieht sich getäuscht. 

Getreu dem Motto der Abschiedstournee kommt jetzt neues Material und nun wird es lustig. Laut eigener Aussage ist diese EP der erste von drei Teilen und zählt zu den unglaublichsten Veröffentlichungen des Heavy Metal. Die Songs seien von so großer und berührender Intensität, dass man nur vier Titel auf einmal veröffentlichen könne. Ich bin, als ich das gelesen habe, vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Manowar, insbesondere Bandchef Joey DeMaio, litten ja schon immer unter einer speziellen Form des Größenwahns, doch solch gequirlter Blödsinn ist auch für diese Band eine neue Dimension. Aber schauen wir mal, was die vier Songs halten. 

Mit „March Of The Heroes Into Valhalla“ soll eine episches und soundtrackreifes Instrumentalstück kommen. Es ist ein eher keyboardlastiger Brei, der nicht wirklich Spannung verspricht. Gefolgt von „Blood And Steel“ einem typischen Manowar-Stampfer, der nicht so schlecht ist, den man aber schon unzählige Male besser gehört hat. Das folgende „Sword Of The Highlands“ soll dann eines der explosivsten und dramatischsten Stücke sein, die Joey DeMaio jemals geschrieben hat. Wäre das so, würden Manowar heute eine vollkommene unbekannte Band sein. Und wenn die Gesangsleistung von Eric Martin bei diesem Song die beste seiner Karriere ist, muss ihm schmerzlich bewusst geworden sein, dass er bei einem Projekt wie Avantasia wohl nur die Rolle des Kabelhalters bekommen hätte. Bleibt noch „You Shall Before I Day“, ein, Zitat – des Werbezettels, hypnotisches und ergreifendes Wuchtstück mit unverwechselbarem Ausgang und erstmalig mit Joey DeMaio als Sänger. Gut, unverwechselbar mag die Nummer sein, wenn DeMaio zum Ende hin, gefühlte 3477 Mal die Titelzeile ja was: singt, brummt, knurrt … ? Man weiß es nicht. Es ist einfach nur furchtbar!

Trackliste:

01 – March Of The Heroes Into Valhalla

02 – Blood And Steel

03 – Sword Of The Highlands

04 – You Shall Before I Day

Fazit:

Hätten Manowar diese EP ohne viel Brimborium einfach veröffentlicht, hätte sich der eine oder andere Fan sicher gefreut, doch noch ein paar neue Titel zu bekommen. Diese mit einer gehörigen Portion Goodwill insgesamt gerade mal durchschnittliche Ware aber als Heiligen Gral des Metal anzupreisen, ist eine Frechheit, wie ich sie in dieser Form bisher nicht erlebt habe. Wenn das auf den folgenden beiden Teilen so weiter geht, haben sich Manowar in Perfektion ihr eigenes Grab geschaufelt. Und dann kann man nur hoffen, dass sie niemals mehr da herauskommen. 

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