The Great Escape

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

TOLLER SYNTHIEROCK!

Die Band:

2003 fanden sich Jürgen Plangger (Gesang), Tobi Egger (Bass), Mike Hofstätter (Gitarre), Tony Berger (Gitarre), Korl Fuhrmann (Schlagzeug) und Erik Damköhler (Keyboard) zusammen, um gemeinsam Musik zu machen. Die ersten beiden Alben „Virtualized“ und „Far“ veröffentlichte die Band im Eigenvertrieb. Als Support von ! oder ging es auf Tour. 2011 dann der ersehnte Plattenvertrag mit AFM/Soulfood und die Veröffentlichung des Albums „Passenger“. Dieses wurde anschließend im Rahmen der 7th Symphony Tour von Apocalyptica promotet. Aus persönlichen Gründen verließ Gitarrist Mike Hofstätter im Februar 2015 die Band.

Das Album:

Mit dem vierten, 2013 veröffentlichten, Album „“ stellt die Band aus Geretsried eindrucksvoll unter Beweis, dass sie deutlich mehr als ein Geheimtipp sind. Ihr Synthierock, der ein wenig an oder 30 Seconds To Mars erinnert, macht großen Spaß, zumal die Musiker ein ausgesprochen gutes Gefühl für melodische Rocksongs haben, die jedoch kantig und sperrig genug klingen, um auch noch beim dritten oder vierten Hören zu gefallen.

Zumal auch die Mischung richtig gut ist. Songs wie „It Ain’t Good“, „The Last Dance“ (der sich zu einem echten Club-Hit entwickelt hat) oder „Goodbye“ haben genügend Dampf und Härte, um auch anspruchsvolle Rockfans zu begeistern. Aber auch bei den leisen Tönen können punkten: „Feel“ bringt genau das rüber, was dem Titel nach Programm ist und das abschließende „If You Want To“ ist eine echte Gänsehautnummer ohne jeglichen Kitsch!

Aber das Album hat noch weitere Perlen wie den starken Opener „The Lost“ (über den ich auf die Band aufmerksam geworden bin) und das im Stil von Mono Inc. eingespielte „Perfect Day“, bei dem Jürgen Plangger gesanglich von Chris Harms von Lord Of The Lost unterstützt wird.

Thematisch drehen sich die Songs, die zum Großteil aus der Feder von Jürgen Plangger stammen, um das Thema Flucht. „Viele Leute halten sich selbst in Gefangenschaft“, sagt Plangger und zeigt in seinen Songs auf, wie man diese Ketten ablegen kann.

Trackliste:

01 – The Lost

02 – It Ain’t Good

03 – Clouds Of Glass

04 – The Last Dance

05 – Game Over

06 – Feel

07 – Perfect Day (feat. Chris Harms from Lord Of The Lost)

08 – Foreign Rain

09 – Wait For Me

10 – Goodbye

11 – On The Edge

12 – Space

13 – If You Want To

 

Fazit:

Mit „The Great Escape“ legen A Life Divided ein verdammt gutes Album vor. Ein ausgefeiltes Songwriting und eine hervorragende Mischung aus tanzbaren und gefühlvollen Rocknummern machen aus dem Album einen echten Hinhörer. Hier ist eindeutig eine Band am Start, die nur viel vor sich hat. Schade ist nur, dass ein solches Werk nicht mal die Top 50 der deutschen Albumcharts erreicht hat. Wenn man sieht, was sich da oft auf den ersten Plätzen tummelt kann man im Fall von „The Great Escape“ nur mit dem Kopf schütteln.

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