The Last Hero

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HELDENSUCHE!

Die Band:
Die Creed-Mitglieder Mark Tremonti (Gitarre), Brian Marshall (Bass) und Scott Phillips (Schlagzeug) gründeten 2004 zusammen mit dem ehemaligen Sänger von The Mayfield Four, , die Band Anders als bei Creed sollten hier metallische Vorlieben im Vordergrund stehen. Ein Konzept das aufging. Alter Bridge begeistern Fans und Kritiker gleichermaßen und zählen zu den besten Bands des amerikanischen Alternative Rock. Myles Kennedy ist einem breiten Publikum über Alter Bridge hinaus als Sänger der neuen Band des ehemaligen Guns N´Roses-Gitarristen bekannt geworden.

Das Album:
Nach einem erfolgreichen Tourjahr 2014 gingen die Bandmitglieder Anfang 2015 eigene Wege. Gitarrist Mark Tremonti veröffentlichte sein drittes Soloalbum und Sänger Myles Kennedy tourte wieder einmal mit Slash. Trotzdem sammelten die beiden nebenher Ideen für das neue Album, dessen Aufnahmen Anfang 2016 begannen. Rund zehn Monate später erschien mit „The Last Hero“ das fünfte Album der amerikanischen Band.

Musikalisch bleibt man sich treu und spielt mit wieder mit Elementen aus Rock, Metal und Alternative. So geht der Opener „Show Me A Leader“ gut los. Überhaupt klingen Alter Bridge eine Spur härter als auf ihrem letzten Album, verlieren aber ihr Gespür für mitreißende Melodien nicht aus den Augen. „My Champion“ und insbesondere „You Will Be Remembered“ haben absoluten Hitcharakter, sind aber noch hart genug, um echte Rockfans ebenfalls zu begeistern.

Thematisch zieht sich das Thema Helden durch die Songs, ohne das „The Last Hero“ ein Konzeptalbum ist. Diesen Gedanken verwarf die Band, da sonst andere Stücke nicht auf das Album gepasst hätten. So wäre ein persönlicher Song wie „Cradle To The Grave“, in dem Myles Kennedy den Tod seiner Eltern verarbeitet, nicht auf das Album gekommen. Das wäre ausgesprochen schade gewesen, denn die Nummer zählt zu den Höhepunkten des Albums.

Wirkliche Kritikpunkte gibt es nicht. Sicher, einige Songs ähneln sich und ein, zwei Mal ist man geneigt doch die Skip-Taste zu betätigen, da einige Songs jenseits der sechs-Minuten -Grenze sind. Doch ein Brett wie „The Last Hero“, das ebenfalls auf knapp sieben Minuten Spielzeit kommt, macht das schnell wieder weg.

Trackliste:
01 – Show Me A Leader
02 – The Writing On The Wall
03 – The Other Side
04 – My Champion
05 – Poison In Your Veins
06 – Cradle To Grave
07 – Losing Patience
08 – This Side Of Fate
09 – You Will Be Remembered
10 – Crows On A Wire
11 – Twilight
12 – Island Of Fools
13 – The Last Hero

Fazit:
„The Last Hero“ kommt insgesamt recht ausgewogen daher. Die Band hat ihren klanglichen Kosmos ein wenig erweitert, ohne dabei ihre Wurzeln zu verlieren. Auch wenn mich nicht alle Songs restlos begeistern konnten, legen Alter Bridge ein ausgesprochen solides Album, dass seinen Vorgängern kaum nachsteht.

 

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