The Mission

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimmen
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF ZU NEUEN UFERN!

Die Band:
Anfang der 1970er entstand aus der Band The Tradewinds die Formation , die 1972 mit dem gleichnamigen Album debütierte. Mit dem Song „Lady“, aus dem zwei Jahre später veröffentlichten Album „ II“, hatte die Band ihren ersten Singlehit. entwickeln sich zum Vorreiter des AOR (Adult Oriented Rock) und bauten immer wieder Prog-Elemente in ihren Sound ein. In den Jahren 1976 bis 1979 veröffentliche die Band im Jahrestakt neue Alben, die allesamt die amerikanischen Top Ten erreichten. Das Album „Cornerstone“ (1979) brachte die Band erstmals auch in die deutsche Hitparade. Mit „Paradise Theater“ erreichten dann erstmals Platz 1 der Billboardcharts. Das folgende äußerst ambitionierte Konzeptalbum „Kilroy Was Here“ floppte, sodass sich die Band Ende 1984 auflöste. 1990 reaktivierte Tommy Shaw die Band in teilweise neuer Besetzung.

Das Album:
Seit der Reunion im Jahr 1990 haben Styx in großen Abständen immer wieder neue Alben veröffentlicht. Das letzte Album („Big Bang Theory“) datiert aus dem Jahr 2005. Daher hat man nicht wirklich mit einem neuen Werk der Rocklegende gerechnet. Umso mehr überraschte die Ankündigung der Band, in diesem Jahr ein neues Konzeptalbum zu veröffentlichen.

Jetzt liegt „The Mission“ vor. Die Geschichte um eine Mars-Mission ist nicht wirklich originell. Trotzdem war ich gespannt, was Tommy Shaw und seine Mitstreiter zu Wege bringen. Nach der gelungenen „Overture“ geht es mit „Gone Gone Gone“ sehr rockig los. Man merkt nicht, dass hier ein echter Rockdino am Werk ist. Das gilt für das gesamte Album. „The Mission“ ist eine echte Überraschung. Tommy Shaw und Lawrence Gowan wechseln sich im Gesang ab und geben den unterschiedlichen Songs den richtigen Rahmen. „The Greater God“ ist tolle Ballade, während sich „Red Storm“ zu einem wahren Progmonster entwickelt. Auch im hinteren Teil geht der Marsmission nicht die Luft aus. „The Outpost“ und „Mission To Mars“ runden das Album und die Story ab.

Das Album ist ein ausgezeichneter Beleg dafür, dass gute Musik einfach zeitlos ist. Styx spielen sehr gekonnt mit allen bekannten Elementen ihrer Musik, sodass „Mission To Mars“ mühelos mit den großen Werken wie „Pieces Of Eight“ oder „Paradise Theatre“ mithalten kann.

Trackliste:
01 – Overture
02 – Gone Gone Gone
03 – Hundred Million Miles From Home
04 – Trouble At The Big Show
05 – Locomotive
06 – Radio Silence
07 – The Greater God
08 – Time May Bend
09 – Ten Thousand Ways
10 – Red Storm
11 – All Systems Stable
12 – Khedive
13 – The Outpost
14 – Mission To Mars

Fazit:
Wer hätte gedacht, dass Styx nochmals ein so gutes Album vorlegen. „Mission To Mars“ ist ein absolut rundes Album, das Hörern von ebenso gefallen wird, wie den Fans von . Doch Styx müssen gar nicht mit diesen Bands konkurrieren, da sie schon früher genug Klasse hatten und diese hier erneut unter Beweis stellen.

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