Through The Never

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Songauswahl
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  • Liveatmosphäre
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SO MUSS LIVE!

Die Band:

Über eine Anzeige in einer kalifornischen Lokalzeitung lernte der aus Dänemark stammende Schlagzeuger Lars Ulrich den Gitarristen James Hetfield kennen. Dies war die Geburtsstunde von . 1983 erschien das Debütalbum „Kill ‚Em All“, das mit seinem halsbrecherischen Tempo den Trash Metal revolutionieren sollte. Mit dem dritten Album „Master Of Puppets“ wurde die Band dann endgültig zu einer Ikone der Metalszene. Diesen Ruf festigten sie mit dem nächsten Album „…And Justice For All“. Der darauf enthaltene Song „One“ wurde mit dem Grammy ausgezeichnet und gilt noch heute als einer der größten Metalsongs aller Zeiten. Im Oktober 1990 begann die Band dann mit Starproduzent Bob Rock ein Album zu produzieren, dass den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter garantieren sollte. Das Album „“, wegen seines schwarzen Covers auch als Black Album bekannt, schob die Band mit Hits wie „Enter Sandman“ oder „Nothing Else Matters“ in Richtung Mainstream. Jetzt füllten die großen Stadien rund um den Globus. Der globale Erfolg blieb aber nicht ohne Folgen. Bassist Jason Newstead stieg aus und wurde von Robert Trujillo ersetzt. Heute zählen mit 100 Millionen verkaufter Alben zu den erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten.

Das Album:

„Through The Never“ ist der Soundtrack zum gleichnamigen Konzertfilm, den die kalifornische Band 2013 in die Kinos brachte.

Für den Film wurden Konzerte in Edmonton und Vancouver veranstaltet und mitgeschnitten, bei denen Metallica einen ausgezeichneten Querschnitt ihres Schaffens boten. Schon von den ersten Takten des eröffnenden Ennio-Morricone-Titels „The Ecstasy Of Gold“ an, steht das Publikum Kopf. Als dann „Creeping Death“ erklingt, gibt es kein Halten mehr. Auch nach über 30 Jahren on the Road begeistern James Hetfield, Kirk Hammett, Robert Trujillo und Lars Ulrich ihre Fans. Vor allem Lars Ulrich kann bei diesen Konzerten wieder einmal unter Beweis stellen, warum er als DER Schlagzeuger des Rockbuisness gehandelt wird.

Die Setlist ist eine tolle Mischung aus den kommerziellen Erfolgen („Enter Sandman“, „Nothing Else Matters“), Songs aus ihrer Anfangsphase („For Whom The Bell Tolls“, „Ride The Lightning“, „Hit The Lights“) und den großen Klassikern wie „Master Of Puppets“, „Battery“ und vor allem „One“. Insgesamt dürfte diese Setlist jeden Metallica-Fan zufrieden stellen, denn die vier Musiker lassen nichts aus und liefern im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerwerk ab. Auch ohne die Bilder des Films zu sehen, fühlt man sich allein beim Hören in die Konzertarena versetzt.

Das liegt natürlich auch daran, dass die Konzertatmosphäre fantastisch eingefangen wurde. Die Fans singen lautstark mit und sind klar, deutlich und vor allem laut zu hören. So muss ein Livealbum klingen!

Tracklist CD 1:

01 – The Ecstasy Of Gold

02 – Creeping Death

03 – For Whom The Bell Tolls

04 – Fuel

05 – Ride The Lightning

06 – One

07 – The Memory Remains

08 – Wherever I May Roam

Tracklist CD 2:

01 – Cyanide

02 – …And Justice For All

03 – Master Of Puppets

04 – Battery

05 – Nothing Else Matters

06 – Enter Sandman

07 – Hit The Lights

08 – Orion

 

Fazit:

Im Gegensatz zu andren Bands sind Livealben von Metallica rar gesät. Sicher gibt es das überragende „S&M“ Album. Wer Metallica aber ohne Orchester hören will, ist mit diesen Album hervorragend bedient. Eine vor spielfreude strotzende Band und ein fantastisch agierendes Publikum machen „Through The Never“ zu einem absoluten Muss. Für den vollen Genuss gibt es nur noch eine Steigerung: den Konzertfilm besorgen und bei voller Lautstärke genießen.

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