Thunderbolt

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DER ADLER IST GELANDET!

Die Band:

wurden 1979 im britischen Barnsley von Sänger Peter „Biff“ Byford und Gitarrist Paul Quinn gegründet. Mit ihrem zweiten Album „Wheels Of Steel“ und der gleichnamigen Single etablierten sie sich 1980 neben und als Speerspitze des New Wave of British . Doch im Gegensatz zu den genannten Bands konnten die ganz große Welle nicht reiten. Der Sprung auf den US-Markt ist ihnen nie gelungen und auch in ihrer britischen Heimat ließ der Erfolg nach. Zwischen 1991 und 2013 platzierte sich kein Album der Gruppe in den Charts. Lediglich in Deutschland konnten sich auf eine treue Fanbase verlassen. Allerdings ließen sich die Musiker nicht unterkriegen sie produzierten weiter Alben und tourten, mit der Folge, das bis heute aktiv sind und bei großen Festivals immer wieder als einer der Headliner gebucht werden.

Das Album:

Die durchweg positiven Resonanzen auf das letzte Album „Battering RAM“ animierten Biff Byford und seine Kollegen dazu, erneut ins Studio zu gehen. Mit „“ kommt nunmehr das 22. Studioalbum daher, das Saxon in Deutschland die erste Top 5 Platzierung ihrer Karriere beschert hat. Mit gewann man einen Produzenten, der durch seine Arbeit mit , oder Megadeth bekannt geworden ist und der vor allem auch für die Renaissance des deutschen Metalschlachtschiffes Accept verantwortlich ist.

„Thunderbolt“ ist ein mehr als grundsolides Album, dass mit zwei wirklich fetten Nummern („Olympus Rising“, „Thunderbolt“) beginnt. Satte Riffs, flotte Drums und die noch immer gute Stimme von Biff Byford lassen keinerlei Alters- oder gar Verschleißerscheinungen aufkommen. Mit „Sons Of Odin“ wildern sie gekonnt im True-Metal-Gewässer von Manowar oder sie geben mit „They Played Rock And Roll eine Hommage an Motörhead.

Einige Songs („Predator“, „Sniper“) kommen zwar über das genretypische Maß nicht hinaus, doch Saxon haben nie einen Hehl daraus gemacht, für welche Musik sie stehen. Sie sind sich seit mehr als dreißig Jahren treu, was ich vollkommenen Ordnung finde.

Trackliste:

01 – Olympus Rising

02 – Thunderbolt

03 – The Secret Of Flight

04 – Nosferatu (The Vampire‘s Waltz)

05 – They Played Rock And Roll

06 – Predator

07 – Sons Of Odin

08 – Sniper

09 – A Wizard‘s Tale

10 – Speed Merchants

11 – Roadie‘s Song

12 – Nosferatu (Raw Version)

Fazit:

„Thunderbolt“ ist ein sattes, richtig gutes Spätwerk einer Band, die ein ganzes Musikgenre (New Wave Of British Heavy Metal) mitbegründet hat. Wer auf klassischen Heavy Metal ohne Schnörkel und ohne Experimente steht, hat mit Saxon noch wie was falsch gemacht und bekommt mit „Thunderbolt“ ein Album, das rundum zufrieden stellt.

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