Todsünde

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Todsünde von Tess Gerritsen, Blanvalet Verlag

Weihnachten in
In einer eisigen Nacht kurz vor Weihnachten wird die Pathologin Maura Isles in das Kloster Grayston Abbey gerufen. Die „Königin der Toten“, wie sie von den Polizisten genannt wird, soll dort die Leiche einer jungen Novizin, Camille Maginnes, untersuchen. Diese wurde in der Kapelle des Klosters brutal erschlagen aufgefunden. Detective Jane Rizzoli und Detective Frost wurden mit den Ermittlungen betraut. Maura Isles macht bei der ersten Untersuchung eine sehr interessante Entdeckung. Die Novizin hatte vor kurzer ein Kind zur Welt gebracht!

Die Suche nach dem Kind
Jane Rizzoli ordnet sofort eine Durchsuchung des gesamten Klosters an. Die Nonnen schweigen, doch wird das Kind wenig später aufgefunden. Tot! Daraufhin erleidet Jane, die von Lt. Gabriel vom FBI schwanger ist, einen Nervenzusammenbruch.

Eine weitere Leiche
Maura Isles wird beinahe zur gleichen zur Untersuchung einer weiteren Frauenleiche gerufen, die ganz in der Nähe des Klosters in einem verlassenen Gebäude gefunden wurde. Bei der Autopsie dieser Unbekannten stellt sich heraus, dass die junge Frau früher an einer mittlerweile ausgeheilten Lepra erkrankt war. Maura entdeckt auch einen Splitter eines heimtückischen Geschosses in der Leiche.

Überraschender Besuch
Als plötzlich Maura Isles Ex-Mann Victor Banks in auftaucht, der als Arzt in Entwicklungsländern arbeitet und dort viel mit Lepra-Opfern zu tun hatte, keimt in Maura ein schrecklicher Verdacht. Hat Victor mit dem Mord an der Unbekannten zu tun? Auch Janes Ermittlungen führen in diese Richtung. Vor allem finden die beiden heraus, dass die Ermordungen der beiden jungen Frauen miteinander in Verbindung standen.
Wird es den beiden gelingen, den Mörder zu finden? Die drängt!

Fazit
Der dritte Teil der Serie um die Polizistin Jane Rizzoli und der Pathologin Maura Isles lässt keine Fragen offen. Gewohnt steigert sich die Story um die beiden und natürlich um den Fall, den es zu lösen gibt. Auch in diesem Teil wird wieder einmal sehr, sehr anschaulich ins Detail gegangen – also wieder nichts für schwache Nerven. Tess Gerritsen lässt es sich nicht nehmen, die Geschichte richtig brillant zu konstruieren, sondern auch noch hervorragend umzusetzen. Nicht nur der Fall ist überaus spannend, sondern man möchte natürlich auch wissen, wie das Privatleben der beiden Frauen weitergeht. Der Schriftstil ist – wie gewohnt – sehr flüssig. Wenn man ein von Tess Gerritsen angefangen hat, mag man es kaum aus der Hand legen. Und wenn man es gelesen hat kann man den nächsten Teil der Serie kaum erwarten!


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