Too Mean To Die

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

VOLLES ROHR!

Die Band:

Seit den 1980ern zählen Accept zu den erfolgreichsten Metalbands aus Deutschland. Nach zahlreichen Umbesetzungen und Auflösungen wagten Wolff Hoffmann (Gitarre), Herman Frank (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Stefan Schwarzmann (Drums) 2010 mit dem neuen Sänger ein Comeback. Mit Erfolg. Ihr Album „“ wurde von Fans und Presse begeistert aufgenommen und mauserte sich zu einem der besten Metalalben des Jahres 2010. Seitdem zählen Accept wieder zu den großen Metalbands.

Das Album:

Mit ihrem nunmehr 16. Studioalbum geht eine der deutschen Legenden des Heavy Metals erneut an den Start. Rund dreieinhalb Jahre nach ihrem letzten Album „“ kehren Accept nun mit „“ zurück. Es hat sich in dieser Zeit einiges getan. Bandurgestein Peter Baltes hat die Band verlassen und wurde von Martin Motnik beerbt, der nunmehr für die Bassläufe verantwortlich ist. Zudem wurde mit Philip Shouse ein dritter Gitarrist an Bord geholt, der eindrucksvoll dafür sorgt, dass der Sound noch fetter klingt. Bandleader versprach den Fans daher ein kompromissloses und direktes Album.

Und genau das ist „Too Mean To Die“ geworden. Bereits die eröffnende „Zombie Apocalypse“ beweist imposant, dass Accept weiter auf der Erfolgswelle reiten. Spätestens nach Mark Tornillos Schrei hält es keinen Hörer mehr auf dem Stuhl. Bangen, Wippen, Fäuste in die Luft – der Song bietet alles, was das Metalherz begehrt. Doch das ist bei weitem nicht alles. , der seit dem Reunionalbum „Blood Of The Nations“ an den Reglern sitzt, treibt die Band erneut zu Höchstleistungen an. Ein Knaller reiht sich an den nächsten: Der Titelsong „Too Mean To Die“ oder “No Ones Master“ legen tempomäßig noch eine Schippe drauf und können perfekt vom Dreiergespann an den Gitarren profitieren.

Immer wenn man denkt, dass jetzt doch mal ein schwächerer Song kommen muss, hauen Accept den nächsten Knaller raus, sodass dem Album auch im hinteren Bereich nicht die Luft ausgeht. Im Gegenteil: „Symphony Of Pain“ und „Not My Problem“ besitzen die gleiche Intensität, wie die ersten Songs. Doch im Gegensatz zu „The Rise Of Chaos“ variieren Accept ihren Sound. „The Undertakter“ und ist ein brillanter Midtempostampfer, mit „The Best Is Yet To Come“ legen die Stahlschmiede eine tolle Ballade vor und beenden das Album mit dem orientalisch angehauchten Instrumentalsong „Samson & Delihah“.

Trackliste:

01 – Zombie Apocalypse

02 – Too Mean To Die

03 – Overnight Sensation

04 – No Ones Master

05 – The Undertaker

06 – Sucks To Be You

07 – Symphony Of Pain

08 – The Best Is Yet To Come

09 – How Do We Sleep

10 – Not my Problem 

11 – Samson & Deliah

Fazit:

Das die erste Musikrezension des Jahres gleich ein Anwärter für den Titel „Album des Jahres“ ist, hatte ich auch noch nicht. Zumal das Musikjahr 2021 im Januar sehr dünn losging. Mit „Too Mean To Die“ legen Accept ein irres Album vor. Jeder Song ist ein Volltreffer, direkt und kompromisslos. Wolf Hoffmann hat nicht zu viel versprochen. Wenn man in diesem Jahr nur ein Metalalbum hören darf, dann wird es wohl dieses sein. Da müssen andere Bands erstmal rankommen.

Bewertung:

Musik: 5

Instrumentalisierung: 5

Stimme: 5

Abwechslung: 5

Hörspaß: 5

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