Under Cöver

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  • Stimme
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  • Songauswahl
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LEMMY IST UNSTERBLICH!

Die Band:
„We’re and we Play Rock n Roll.“ Mit dieser einfachen, aber wahren Aussage war die britische Band seit 1975 unterwegs. Ihre kommerziell erfolgreichste Zeit hatten zwischen 1979 und 1982. Mit den Alben „Overkill“, „Bomber“ und „Ace Of Spades“ schufen sie Klassiker, die als wegweisend für den Heavy Metal gelten. Danach flaute der Erfolg etwas ab, auch wenn nie wirklich weg waren. Die Band durchlebte zahlreiche Umbesetzungen war aber seit 1995 in der Besetzung (Bass, Gesang), Phil Campbell (Gitarre) und Mikkey Dee (Schlagzeug) unterwegs. Mit dem Album „Hammered“ kehrte im Jahr 2002 auch der kommerzielle Erfolg zurück. Seit dem waren wieder Stammgast in den Top Ten dieser Welt.

Das Album:
In meiner Rezension zu Motörheads letztem Studioalbum „“ äußerte ich den Gedanken, dass es eine Zeit ohne Lemmy geben wird. Seit dem 28.12.2015 ist dieses Zeit da. Von daher war es nur eine Frage, wann die erste Kompilation erscheint. Genau das ist mit „Under Cöver“ nunmehr passiert und ich gebe zu, dass ich ausgesprochen skeptisch war, was Sinn und Zweck einer solchen Veröffentlichung ist, zumal die Songs, bis auf „Heroes“ alle bereits veröffentlicht wurden.

Schon nach dem ersten Hören von „Heroes“, das vorab veröffentlicht wurde, habe ich mir gedacht, dass es vielleicht doch ganz schön ist, die gesammelten Coverversionen auf einem Album zu haben. Jetzt ist „Under Cöver“ da und es hat sich genau das bewahrheitet. Elf fantastische Coversongs, von denen eine besser als die andere ist. Klar ist „Heroes“ der Blickfang. Bewegend und dramatisch ehrt hier ein Toter den anderen. Und ich bin mir absolut sicher, dass und Lemmy auf einer Wolke sitzen und auf seine geniale Version anstoßen.

Es ist schwer, einzelne Songs herauszuheben, da es Motörhead geschafft haben, jeden Song die typische Bandnote zu geben und trotzdem die eigene Songidentität zu erhalten. Egal ob sie Songs von („Breaking The Law“), den („God Save The Queen“) oder („Hellraiser“) singen, jede Nummer ist ein Treffer ins Schwarze.

Zwei Songs möchte ich dann noch herausheben, da es Motörhead schaffen, noch besser als das Original zu klingen. Im Fall von „Sympathy For The Devil“ von den Stones scheint das eigentlich nicht möglich zu sein, doch der Song hat eine solche Intensität, dass es einem den Atem raubt. Gleiches für „Whiplash“ vom -Debüt „Kill ‚Em All“. Klingt der Song dort schon roh und druckvoll staunt man nur, was Motörhead aus dem Titel gemacht haben.

Trackliste:
01 – Breaking The Law
02 – God Save The Queen
03 – Heroes
04 – Starstruck
05 – Cat Scratch Fever
06 – Jumpin‘ Jack Flash
07 – Sympathy For The Devil
08 – Hellraiser
09 – Rockaway Beach
10 – Shoot ‚Em Down
11 – Whiplash

Fazit:
„Under Cöver“ ist eine mehr als lohnende Kompilation, der durchweg tollen Coverversionen, die Motörhead über die Jahre auf ihren Alben platziert haben. Ganz großes Rock ’n‘ Roll Kino und Lemmys Vermächtnis.

 

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