Vita Ce N´é

Autorenwertung
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ITALIENISCHER SCHMELZ!

Der Sänger:

Der italienische Sänger und Songwriter zählt mit über 50 Millionen verkaufter Alben zu den erfolgreichsten Künstlern Italiens. Entdeckt wurde er 1984, als er mit „Terra Promessa“ den ersten Platz beim legendären San-Remo-Musikfestival belegte. In Deutschland ist er spätestens seit dem Album „In Ogni Senso“ und der Hitsingle „Se Bastasa Una Canzone“ dem Publikum ein Begriff. ist auch ein begehrter Duettpartner und sang schon mit Größen wie Tina Turner, , oder Anastasia. Sein Privatleben machte Schlagzeilen, als er 1998 die bekannte Moderatorin Michelle Hunziker heiratete, von der er 2009 geschieden wurde. Neben seiner künstlerischen Laufbahn spielte er von 1992 bis 2004 über 200 mal für die Fußballnationalmannschaft italienischer Sänger, für die er 127 Tore erzielte.

Das Album:

Drei Jahre nach seinem eher durchwachsenen Album „“ ist der italienische Superstar wieder zurück. Das Leben spüren, lautet in etwa der Titel des neuen Longplayers und schon das Cover wird bei seiner weiblichen Anhängerschaft den Puls mächtig ansteigen lassen. Nun gut, ich würde das gleiche Bild mit oder ebenso wenig abstoßend finden. Doch letztlich kommt es auf die Musik an. 

Wer Eros Ramazzotti kennt, wird wissen, was ihn erwartet. Und mit „Per Il Resto Tutto Bene“ geht das Album verdammt gut los. Ein flotter Song der zeigt, dass Eros Ramazzotti nach wie vor ein Gefühl für richtig gute Songs hat. Der Titelsong kann ebenfalls vollkommen überzeugen, bevor das Album leider ein wenig abflacht. Die Duette mit Alessia Cara und Luis Fonsi sind nicht schlecht, kommen aber nicht an das ran, was Eros auf früheren Alben an Duetten abgeliefert hat. Auch das nochmals mit Helene Fischer eingesungene „Per Il Resto Tutto Bene“ konnte mich nicht ganz zufriedenstellen, da Frau Fischers englisch einfach zu hölzern klingt. 

Der Rest des Albums besteht aus dem, was man von den bisherigen fünfzehn Studioalben kennt. Und das ist gar nicht abwertend gemeint. Eros Ramazzotti hat seinen Stil und bleibt diesem treu. Neben den ersten beiden Titeln gelang es ihm, mich noch einmal richtig zu begeistern. „Nati Per Amare“ hat echtes Hitpotential und kommt mit einer traumhaften Saxophonpassage daher. Ein ganz starker Song. 

Trackliste:

01 – Per Il Resto Tutto Bene 

02 – Vita Ce N‘è

03 – Vale Per Sempre (feat. Alessia Cara)

04 – Siamo

05 – In Primo Piano

06 – Ti Dichiaro Amore

07 – Per Le Strade Una Canzione (feat. Luis Fonsi)

08 – Una Vita Nouva (Miami Version)

09 – Ho Bisogno Di Te

10 – Duo Volontá

11 – Nati per Amare

12 – Dall‘altra Parte Dell‘infinito

13 – Bounamore

14 – Avanti Cosí

15 – Per Il Resto Tutto Bene (feat. Helene Fischer)

Fazit:

Ein neues Album von Eros Ramazzotti ist wie der Besuch im immer gleichen Hotel. Man freut sich darauf, fühlt sich sofort wohl, findet aber hin und wieder doch etwas, was einen stört. In Summe ist „Vita Ce N‘è“ wieder ein klein bisschen besser als „Perfetto“. An die großen Alben wie „Tutte Storie“ oder „Dove ćè Musica“ kommt es nicht heran. 

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