War Of Kings

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KLINGT NICHT MEHR NACH DEN 80ern!

Die Band:

1979 gründeten Joey Tempest, John Norum, Tony Reno und Peter Olsson in Schweden die Rockband Force. Anlässlich der Teilnahme an einem Talentwettbewerb, den die Band gewann, nannten sie sich in um. 1983 erschien das gleichnamige Debütalbum, dass immerhin Platz 8 der schwedischen Charts erreichte. Ende 1985 wechselte die Plattenfirma und unterschrieb einen Vertrag bei Epic Records. Mit Kevin Elson, der zuvor schon sehr erfolgreich mit oder Night Ranger zusammengearbeitet hat, produzierten ihr drittes Album. Die Vorabsingle „The Final Countdown“ entpuppte sich dabei als Überhit. In über zwanzig Ländern enterte der Song die Spitze der Charts. Auch das gleichnamige Album wurde zu einem kommerziellen Erfolg. Fortan galt Sänger Joey Tempest als Mädchenschwarm. Mit den folgenden Alben konnten aber nicht an den großen Erfolg anknüpfen. Auch die Konzerthallen blieben leer, so dass sich die Band 1992 auflöste. 2003 fanden wieder zusammen. Auch wenn sie den großen Erfolg von „The Final Countdown“ nicht wiederholen konnten, sind seit dem eine feste Größe im Hardrock Genre.

Das Album:

Seit ihrer Reunion haben Joey Tempest (Gesang), John Norum (Gitarre), John Levèn (Bass), Mic Michaeli (Keybaord) und Ian Haugland (Schlagzeug) ihren Sound modifiziert. Klassische Hardrockelemente und Bluesanleihen waren sicher auch ein Grund dafür, dass Europe für ihr letztes Album „Bag Of Bones“ durchweg gute Kritiken bekommen haben.

Unter der Führung von Dave Cobb gehen Europe diesen Weg konsequent weiter. Wer den popartigen Melodicrock im Stile von „The Final Countdown“ erwartet, sollte sich das Album lieber sparen. Wer allerdings eine Vorliebe für Bands wie , Rainbow oder Whitesnake hat, sollte bei Europe nicht mehr die Nase rümpfen, sondern viel mehr ein Ohr riskieren.

Genau in diese Kerbe hauen die Musiker und präsentieren ein Album mit zehn Titeln, die allesamt zwar keine Gassenhauer sind, aber durchaus zum besseren Hardrocksegment gezählt werden können. Das gilt für schleppende Nummern wie „War Of Kings“ oder „Second Day“ ebenso, wie für schnellere Nummern wie „Hole In My Pocket“ oder „California 405“. Und das Joey Tempest immer noch balladensicher ist, zeigt er bei „Light Me Up“ ganz ausgezeichnet.

Trackliste:

01 – War Of Kings

02 – Hole In My Pocket

03 – Second Day

04 – Praise You

05 – Nothin‘ To Ya

06 – California 405

07 – Days Of Rock n Roll

08 – Children Of The Mind

09 – Rainbow Bridge

10 – Light Me Up

 

Fazit:

Seit ihrem Neustart vor über zehn Jahren haben sich Europe vom Poserrock der 80er verabschiedet und sich zu einer echten  Hardrockband entwickelt. Vor allem Sänger Joey Tempest hat noch nichts von seinem Stimmvolumen eingebüßt. So bekommt der geneigte Hörer mit „War Of Kings“ auch ein grundsolides Album. Jenseits des finalen Countdowns präsentieren die Schweden zehn Songs die an Deep Purple oder Rainbow erinnern und sehr solide klingen.

 

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