What The Dead Men Say

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER!

Die Band:

Brad Lewter, Brent Young und Travis Smith, die allesamt nicht mehr bei dabei sind, gründeten die Band 1999 in Florida. Das erste Konzert fand im Hörsaal einer Highschool statt, die Setlist bestand aus Coverversionen verschiedener Metalbands. 2003 erschien auf dem deutschen Label Lifeforce Records das Debütalbum „Ember To Inferno“. Während auf diesem Album überwiegend Metalcore zu hören ist, wandelte sich der Sound und bekam Einflüsse vom Trash und vom klassischen Heavy Metal. Der Name steht für die sprachlichen Künste Grammatik, Rhetorik und Logik. Nach zahlreichen Um- und Neubesetzungen besteht die Band derzeit aus Matthew Heafy (Gitarre, Gesang), Corey Beaulieu (Gitarre, Gesang),Paolo Gregoletto (Bass, Gesang) und Alex Bent (Schlagzeug). 

Das Album: 

Seit vielen Jahren zählen Trivium zu den Bands, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnen und mit ihren Alben regelmäßig Fans und Kritiker gleichermaßen in Verzückung versetzen. Drei Jahren nach ihrem gelobten Werk „“, dass in der Gesamtsumme wieder härter als seine Vorgänger war, legen Matthew Heafy und seine Männer ihr neues Opus vor. „“ lautet der interessante Titel. 

Bereits die erste Songle „Catastrophist“ machte deutlich, dass die Band auch hier keine Kompromisse eingehen und sich frei entwickeln will. Ein satter Song mit einem mitreißenden Refrain, der durchaus hohe Erwartungen schürt. Erwartungen, die sich insbesondere in Deutschland ausgezahlt haben, denn mit Platz 4 erreichte „What The Dead Men Say“ die bisher höchste Chartplatzierung eines Trivium-Albums in Deutschland. Und das ist absolut berechtigt, denn die amerikanischen Metaller aus dem Sunshinestate Florida besinnen sich auf das, was sie können. „What The Dead Men Say“, „Amongst The Shadows And The Stones“ oder „Sickness Unto You“ sind geprägt von unglaublich harten Riffs, die jedem Metalfan einen steifen Nacken einbringen werden. 

Dazu gibt es stadiontaugliche Kracher wie „Scattering The Ashes“ oder eher Experimentelles wie „Bending The Arc To Fear“. Das klingt alles richtig gut und sorgt für deinen einen oder anderen Gänsehautmoment. Und Fans der ersten Stunde werden spätestens bei „The Defiant“, einer vom zweiten Album „Ascendancy“ geprägten Nummer feuchte Augen bekommen. Der Song besitzt einen fast schon epischen Refrain und ein fantastisches Gitarrensolo und ist letztlich der Höhepunkt des Albums. 

Trackliste:

01 – IX

02 – What The Dead Men Say

03 – Catastrophist

04 – Amongst The Shadows And The Stones

05 – Bleed Into Me

06 – The Defiant

07 – Sickness Unto You

08 – Scattering The Ashes

09 – Bending The Arc To Fear

10 – The Ones We Leave Behind

Fazit: 

Wer geglaubt hat, dass Trivium mit dem letzten Album ihr Pulver verschossen haben, wird mit „What The Dead Men Say“ eines Besseren belehrt. Matthew Heafy, Paolo Gregoletto, Corey Beaulieu und Alex Bent leben ein bärenstarkes Album vor, dass seinem Vorgänger in nichts nachsteht und gleichzeitig die Intensität früherer Alben besetzt. 

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