Winter Thrice

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EHER FÜR GENRE-FANS GEEIGNET!

Die Band:

ist eine norwegische Black Metal Band, die im Jahr 1995 von Oystein G. Brun gegründet wurde und aus verschiedenen Bands hervorging. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum klang noch stark nach dem ungezähmten Black Metal der 90er Jahre. Doch die Band entwickelte sich von Album zu Album weiter. Spätestens mit dem Einstieg von Sänger Andreas Hedlung kamen dann auch progressive Elemente hinzu. Seit dem Album „Empiricism“ ist Hedlung zu hören. In den folgenden Jahren kehrte auch Simen Hestnaes, nach einem Ausflug zu Dimmu Borgir als Bassist und zweiter Sänger zurück. Das bis dato letzte Album „Urd“ erschien 2012.

Das Album:

Die Zeit bis zum neuen Album war für die Fans der norwegischen Band die bisher längste Pause. Satte vier Jahre sind vergangen, bis „Winter Thrice“ in die Läden kam.

Was kann man nun von einer Band erwarten, die seit zwanzig Jahren im Geschäft ist? Borknagar waren nie die Band der ganz großen Festivals oder gar der großen Charterfolge. Daran wird auch das aktuelle Album nichts ändern. Allerdings kommen Szene- und vor allem Black Metal-Fans voll auf ihre Kosten.

Wie gewohnt dreht sich alles um die norwegische Natur und den Zyklus der Jahreszeiten. Dabei ist auffällig, dass die progressiven Elemente der Band gut zu den knüppelharten Riffs und dem extremen Drumtempo passen. Titel wie „The Rhymes Of The Mountain“ oder „Winter Thrice“ erinnern nicht umsonst an die finnische Band , ohne dabei jedoch deren musikalische Genialität und deren Abwechslung zu erreichen.

Von Song zu Song klingen die Songs, trotz starker Instrumentalisierung, gleich. Ein Hochgeschwindigkeitsschlagzeug, harte Riffs und der gesagt zwischen Growl und Clean – jeder Black-Metal-Head wird in Verzückung geraten – alle anderen Hörer werden etwas genervt von der doch recht großen Monotonie sein, die sich hier offenbart. Wo Amorphis mal mit einem Piano, mal mit keltischen Klängen arbeiten und die Tempi immer wieder wechseln, verfällt der Sound von Borknagar leider etwas in einem metallischen Einheitsbrei.

Lediglich die Ballade „Terminus“ fällt ein wenig aus dem Rahmen. Mehr von dieser Abwechslung, und „Winter Thrice“ wäre richtig gut.

Trackliste:

01 – The Rhymes Of The Mountain

02 – Winter Thrice

03 – Cold Runs The River

04 – Panorama

05 – When Chaos Calls

06 – Erodent

07 – Noctilucent

08 – Terminus

09 – Dominant Winds

 

Fazit:

Ich kann mich für viele Spielarten des Metal begeistern. Bei Black Metal war ich bisher ein wenig skeptisch. Diese Vorbehalte haben Borknagar mit „Winter Trick“ ein wenig lockern können, auch wenn das Album eher für echte Genrefans ein Genuss ist. Alle anderen Hörer werden den Sound, der durchaus melodiös ist, ein wenig abwechslungsarm empfinden. Insgesamt ein recht solides Album, dass ich aber nicht dauerhaft in meiner Playlist haben muss.

 

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