Yggdrasil (Deluxe Edition)

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Texte
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ECHTER VOLLTREFFER!

Die Band:

Nach seinem Ausstieg bei der Band Stahlmann überlegte Neill Freiwald, wie es für ihn musikalisch weitergehen sollte. Als auch Schlagzeuger Niklas Kanl Stahlmann verließ, war es für Freiwald an der Zeit, ein neues Projekt zu versuchen. So entstand , die recht schnell unter Vertrag genommen wurde und eine EP produzierte. Nach Tourneen mit Unzucht und ging es ins Studio. Ihr erstes Album „Aus den Tiefen“ wurde recht unterschiedlich wahrgenommen. In den beiden Folgejahren kamen mit „Supernova“ und „Dämon“ zwei weitere Alben heraus. Zudem gab es in der Band einige Umbesetzungen. Neben Neill Freiwald, der für Gesang und Gitarre zuständig ist, komplettieren derzeit Neno Knuckle (Gitarre), Christian Eichlinger (Schlagzeug) und Robin Sem Vedrfölnif (Bass) die Band. 

Das Album:

Rund eineinhalb Jahre nach „Dämon“ gehen Erdling jetzt mit ihrem vierten Longplayer an den Start. „“ heißt das Album und kann im positiven Sinne als durchaus typisch für die Band angesehen werden. Anklänge bei der Neuen Deutschen Härte und beim Gothic sind bekannte Trademarks für Erdling, die hier in Perfektion geboten werden. Schon das im Vorfeld veröffentlichte „Wölfe der Nacht“, bei dem auch von zu hören ist, macht verdammt viel Spaß. 

Stellenweise erinnern mich Erdling an die frühen , was mir richtig gut gefällt. Hinzu kommt, dass man den Sound in Richtung Dark Metal noch ein wenig härter gestaltet hat. Ein absolutes Highlight in diesem Zusammenhang ist sicherlich „Im Namen der Krähe“, bei dem von zu hören ist. 

Natürlich gibt es auch fette Mitsing-Kracher: „Wir sind Midgard“ oder „Yggdrasil“ setzen sich sofort im Gehörgang fest und zeigen, welche tolle Entwicklung Erdling genommen haben. Die Songs klingen wie aus einem Guss. Flotte Titel wie „Blizzard“ oder düstere Nummern wie „Grendel“ sorgen dann auch für eine große Abwechslung. 

Doch damit nicht genug. Als Bonus gibt es noch eine CD mit sieben Cinematic Medival Versionen, sowohl von Songs des aktuellen Albums, als auch älterer Stücke. Diese in Härte und Instrumentalisierung deutlich reduzierten Titel sind ein ganz starker Kontrast zum stimmigen Hauptalbum und sie zeigen Erdling von einer Seite, die mir ebenfalls ausnahmslos gut gefällt.

Tracklist CD 01:

01 – Hel (Intro)

02 – Blizzard

03 – Wir sind Midgard

04 – Hundert Welten

05 – Am heiligen Hain

06 – Im Namen der Krähe (feat. Robert Dahn)

07 – Sturmfänger

08 – Blut und Erde

09 – Grendel

10 – Wölfe der Nacht (feat. Chris Pohl)

11 – Yggdrasil

Tracklist CD 02:

01 – Yggdrasil (Cinematic Medieval Version)

02 – Am heiligen Hain (Cinematic Medieval Version)

03 – Sturmfänger (Cinematic Medieval Version)

04 – Wölfe der Nacht (Cinematic Medieval Version)

05 – Kein Schatten ohne Licht (Cinematic Medieval Version)

06 – Absolutes Rex (Cinematic Medieval Version)

07 – Winterherz (Cinematic Medieval Version)

Fazit:

„Yggdrasil“ ist ein echter Anwärter für die Jahres Top Ten. Im Bereich härter Rockmusik mit deutschen Texten gefällt mir dieses Album ausnehmend gut. Die Mischung aus Härte, Melodie, Eingängigkeit und einem guten Thema sind der Stoff aus dem Alben sind, die dauerhaft in meiner Playlist bleiben. Die ganz starke Bonus-CD mit den reduzierten Tracks trägt dann auch ihren Teil zum Gelingen bei. Wer sich für Bands wie die frühen Unheilig, oder Rammstein begeistern kann, sollte hier unbedingt intensiv reinhören. 

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