Die Knochenleserin

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Dialoge
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne

Die Knochenleserin

Charlotte Breuer (Übersetzer). Ullstein Taschenbuch 2010, Taschenbuch, 336 Seiten, € 25,00

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Die Knochenleserin von

Inhalt
Dieses ist der achte Roman rund um Eve Duncan, eine Gesichtsrekonstrukteurin, die ihre Tochter Bonnie im Alter von 6 Jahren verloren hat und seitdem diesen Beruf hat, um eines Tages, wenn Bonnie gefunden werden sollte, ihre Knochen so rekonstruieren zu können, dass sie sie einwandfrei identifizieren kann. Zur Seite steht ihr ihr Ehemann Joe Quinn, ein Polizist sowie ihre Adoptivtochter Jane, die wie Eve eine sehr schwere Kindheit hatte, bevor sie zu Eve kam. Auch wenn es der achte Roman ist, so ist jeder Roman für sich eine abgeschlossene Geschichte und für sich allein verständlich.

Wieder einmal meldet sich ein Unbekannter bei Eve und sagt ihr, dass er damals Bonnie ermordet habe und er sie zu ihr führen könne. Gleichzeitig hat er noch ein anderes Kind in seiner Gewalt, das sie eventuell sogar retten kann… Die Spur führt sie wieder in große Gefahr. Diesmal jedoch kommt erschwerend hinzu, dass Joe genervt ist von Eves Vergangenheitsorientierung, er empfindet Bonnie, die er nie kennengelernt hat, ein wenig als Last und schämt sich dessen gleichermaßen. Dadurch entgehen ihm auch wertvolle Hinweise auf den wirklichen Täter, der sich ganz in der Nähe aufhält und ein sehr perfides Spiel treibt.

Fazit
Es handelt sich um den achten Roman rund um Eve und ihre verschwundene Tochter und langsam wiederholen sich die Handlungen und Muster. Es scheint, als wolle die Autorin aufgrund des wirtschaftlichen Erfolgs die Serie unendlich fortsetzen. Dagegen spräche gar nichts, wenn sich die Autoren immer wieder völlig neue Handlungen ausdenken würde, so hingegen verschwimmen die einzelnen Episoden langsam ineinander. Dabei hilft es dann auch nicht, dass mit Dr. Blair eine Hellseherin und damit ein übersinnliches Element eingeführt wird, die trotz Eves anfänglicher großer Skepsis sehr bei der Suche nach dem Kind hilft, oder dass Joe ebenfalls durch einen Zufall die Anwesenheit Bonnies plötzlich spürt und mit ihr in Kontakt treten kann.

Die Charaktere sind nicht mehr so überzeugend wie am Anfang, obwohl man eigentlich erwarten dürfte, dass sie im Laufe der Zeit reifen und wachsen. Die Handlungsstränge sind oberflächlich, die Menschen können einfach von A nach B reisen, es mangelt nicht an Geld, Zeit oder anderen Dingen, die Hinweise können einfach entschlüsselt werden usw. Dadurch liest sich der Roman zwar sehr flüssig, bleibt aber sehr an der Oberfläche, weil es zu einfach ist. Für Leser, die die anderen Romane und Eve Duncan nicht kennen, mag die Story ganz interessant sein, aber ein absoluter Knüller ist es nicht und leider auch keine Werbung, unbedingt weitere Romane dieser Autorin zu lesen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Autorin bald neuen Geschichten zuwendet, denn so interessant die Serie um Eve insbesondere am Anfang war, so sehr flacht sie in den letzten Romanen ab – schade, denn Iris Johansen ist eine eigentlich wirklich gute Schriftstellerin!

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