Heidelberger Requiem

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Heidelberger Requiem

Wolfgang Burger. Piper Taschenbuch 2005, Taschenbuch, 256 Seiten, € 9,99

Rezension von: gerdahutt | Rezensionsdatum:

Heidelberger Requiem von

Inhalt
Alexander Gerlach, die Hauptfigur des Romans „Heidelberger Requiem“, wird zum Chef der Heidelberger Kriminalpolizei befördert. Er freut sich über diesen Aufstieg und geht gleich auf Wohnungssuche und Entdeckungstouren in der Neckarstadt. Seine beiden Töchter – Zwillinge – sind vom bevorstehenden Umzug von Karlsruhe nach Heidelberg jedoch nicht begeistert. Doch Gerlach, dessen Frau vor einem Jahr verstorben ist, lässt sich nicht beirren.

Schon an seinem ersten Arbeitstag wird eine Leiche gefunden. Der Sohn eines bekannten Professors wurde auf grausamste Art ermordet. Er scheint in seinem Labor synthetische Drogen hergestellt und dann verkauft zu haben. Der Verdacht fällt auf einen Bekannten des Getöteten, zumal dieser zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts war. Dieser bestreitet zwar die Tat, findet jedoch kein Gehör. Erst ein zweiter Mord entlastet ihn schließlich.

Auf der richtigen Spur
Per Zufall kommt die Truppe um Gerlach auf die richtige Spur. Eine Bekannte von Gerlach kann sich an eine ähnliche Geschichte erinnern, die allerdings schon einige Jahre zurückliegt. Ein Polizist, Volker Krahl, verlor zuerst seinen Sohn, der krank gewesen war, dann seine Tochter, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Kurze Zeit später nahm sich seine Frau das Leben. Der Polizist wird immer unumgänglicher und wird schließlich versetzt.

Die Geschichte gerät in Vergessenheit. Als Krahl erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, beschließt er Rache an dem Mann zu nehmen, den er für den Tod seines Sohnes verantwortlich macht: Professor Grotheer. Er bringt zuerst dessen Sohn um, dann die Tochter. Die Polizei glaubt, er werde als nächstes Grotheers Frau umbringen und versucht, dies mit allen Mitteln zu verhindern. Aber sie irren sich. Krahl bringt die Geliebte des Professors um, ehe die Polizei ihn dingfest machen kann.

Fazit
Der Roman ist leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Durch die beiden Zwillinge des Helden kommt Farbe und Atmosphäre in den Krimi. Gerlach muss sich mit den neuen Untergebenen und der Sekretärin arrangieren, was nicht immer leicht ist und auf gekonnte Art und Weise in den Roman eingeflochten wurde. Er möchte zu gerne wissen, warum die Wahl gerade auf ihn gefallen ist, zumal viele auf diesen Posten aus waren, so auch eine Untergebene von ihm – was die Zusammenarbeit nicht gerade vereinfacht.

Am Ende erfährt er es. Die Frau seines Chefs hat diese Entscheidung getroffen. Sie hat sich aufgrund von der Bewerbung, die ihr in die Hände kommt, in Gerlach verliebt. Kein Zufall, dass sie es auch schafft, diesen in ihr Bett zu bringen. „Heidelberger Requiem“ ist leichte Bettlektüre, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

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