Sirius Singularity

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Abwechslung
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  • Artwork
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Sirius Singularity

Uwe Cremer (Hauptdarsteller). Uwe Cremer 2012, MP3-Download, € 8,99

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Sirius Singularity von und Thomas Rydell 

Die Musiker:

Der deutsche Musiker Uwe Cremer hat nicht zuletzt durch sein eigenes Projekt Level Pi den gekonnt ins neue Jahrtausend überführt.

In einer Radioshow des Tangerine-Dream-Fans Chris Newman, in der Musikstücke gespielt werden, die von der deutschen Band inspiriert wurden, hörte der schwedische Musiker Thomas Rydell von Rydell, der viele schwedische Film- und TV-Produktionen musikalisch untermalt hat, war von Uwe Cremers Musik sofort angetan.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme entstand die Idee eines Gemeinschaftsprojektes.

Das Album:

Mit „Sirius Singularity“ liegt das Ergebnis dieser Gemeinschaftsproduktion vor. Drei Tracks mit einer Gesamtlänge von etwas mehr als fünfzig Minuten lassen erahnen, was den Hörer erwartet: Drei Instrumentalsongs allererster Güte, in denen sich alle hörenswerte Elemente von Level Pi wieder finden, die um Thomas Rydells klassische Elemente ausgezeichnet ergänzt werden.

Den Auftakt bildet der funfzehnminütige Titeltrack „Sirius Singularity“. Nach den ersten Tönen ist man fast geneigt zu glauben, einen neuen Track von Level Pi vor sich zu haben. Hier finden sich Tonkollagen wieder, die man vom letzten Level-Pi-Album „“ kennt.

Doch schon bald werden diese Elemente um Orchesterpassagen ergänzt, die dem Sound eine ganz neue Note geben. Bläser, Hörner und Streicher von Thomas Rydell vermischen sich jetzt mit Uwe Cremers E-Gitarre und lassen den psychedelischen Sound der 70er wieder aufleben.

Hinzu kommt, dass „Sirius Singularity“ eine durchweg eingängige Melodie besitzt, die den Song trotz der Länge nicht eine Sekunde langweilig macht. Im Gegenteil. „Sirius Singularity“ ist ein Stück, dass bei voller Lautstärke über die heimische Stereoanlage ebenso zur Geltung kommt, als wenn es als Hintergrundmusik zum Laufen, Schreiben oder Lesen benutzt wird.

Nach diesem Stück hängt die Messlatte für die noch folgenden zwei Tracks besonders hoch. Nach dem ersten Hören fällt „Revisiting The Art Museum“ zunächst ein wenig ab. Der Song basiert auf einer Aufnahme eines Auftritts von Thomas Rydell in einem Kunstmuseum.

Der Track ist vom gesamten Aufbau eine Spur ruhiger, verhaltener und dadurch etwas unspektakulärer als sein Vorgänger. Nimmt man sich jedoch die Zeit, um den Song öfters zu hören, wird man eine Klangvielfalt entdecken, die einen begeistert.

Den Abschluss bildet „Gizeh Intelligence“. Ein Stück, dass allen Krautrockfans wahre Freudentränen in die Augen treiben wird. Die Mischung aus klassischen Elementen und Uwe Cremers sphärischen Rocksounds ist hier perfekt ausgewogen. Höhepunkt des Songs ist zweifelsohne die rockige Gitarre zum Ende des Songs.

Trackliste:

01 – Sirius Singularity

02 – Revisiting The Art Museum

03 – Gizeh Intelligence 

Fazit:

Fernab jedes Massenspektrums, jedes Majorlabels und jeglichem Mainstream legen Uwe Cremer und Thomas Rydell mit „Sirius Singularity“ eine wahre Perle von Album vor.

Wer die großen Momente von Bands wie mochte, wird hier auf eine Fundgrube stoßen, die er nicht missen möchte.

Das Album ist hervorragend produziert und zeigt, dass hier zwei Vollblutmusiker bei der Sache sind, die das Album nicht aus kommerziellen sondern voll und ganz aus künstlerischen Gründen aufgenommen haben.

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