The Showdown
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The Showdown ist der Abschluss der Albumtrilogie von Jorn Lande und Russell Allen mit Magnus Karlsson und laut Rezension vom 15. Juli 2013 das schwächste Album der Reihe. Die beiden Sänger überzeugen, doch fast alle der zwölf Titel liegen im Midtempo und beginnen mit einem keyboardlastigen Intro.
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Die Sänger
Der Norweger Jorn Lande zählt zu den besten Stimmen im Hardrock und Heavy Metal. Erfolge feierte er mit der Band Masterplan und mit seiner Band Jorn. Er besitzt eine starke Affinität zur verstorbenen Legende Ronnie James Dio, dem er 2010 ein Tributalbum widmete. Jorn Lande ist außerdem beliebter Gastsänger bei Projekten anderer Musiker. So war er unter anderem bei Nikolo Kotzev’s Nostradamus und vor allem auf den Avantasia-Alben „The Scarecrow„, „The Wicked Symphony„ und „Angel Of Babylon„ zu hören. Auch zu Jorn Lande gibt es eine Rezension zu Life On Death Road im Archiv.
Auch Russell Allen zählt zu den großen Stimmen der härteren Rockmusik. Geboren in Long Beach in Kalifornien begeisterte er sich schon in der Jugend für Bands wie Iron Maiden oder Led Zeppelin. Mit der progressiv angehauchten Band Symphony X feierte Allen Erfolge und konnte seinen Ruf als eine der großen Metalstimmen festigen.
Das Album im Überblick
„The Showdown„ bildet den Abschluss der Albumtrilogie, die Jorn Lande und Russell Allen gemeinsam mit dem schwedischen Gitarristen und Produzenten Magnus Karlsson aufgenommen haben. Wie schon auf den ersten beiden Alben „The Battle„ und „The Revenge„ zeichnet sich der Gitarrist der Band Primal Fear für den Sound verantwortlich. Und wer sich für die beiden genannten Alben begeistern konnte, wird auch hier recht gut bedient. Karlsson hat ein Gespür für melodiöse Rocksongs, die er den beiden Stimmakrobaten auf den Leib geschrieben hat. Mehr zu Magnus Karlsson steht in der Rezension zu Kingdom Of Rock auf dieser Seite.
Jedoch leidet die musikalische Abwechslung auf diesem Album weiter. Fast alle Titel sind im Midtempobereich angesiedelt und beginnen mit einem keyboardlastigen Intro. So stellt sich beim Hören mit zunehmender Dauer etwas Langeweile ein und der Finger zuckt ein ums andere Mal zur Skiptaste. Konnten auf dem zweiten Album gerade noch die Stimmen die Songs oft retten, bleibt den Songs diesmal der Erfolg an der einen oder anderen Stelle versagt. Sicher, die Leistung von Jorn Lande und Russell Allen ist auch auf „The Showdown„ über jeden Zweifel erhaben, doch hätte ich mir auch gewünscht, das sie, wie auf dem ersten Album, öfter gemeinsam im Einsatz sind.
Trackliste
01 - The Showdown
02 - Judgement Day
03 - Never Again
04 - Turn All Into Gold
05 - Bloodlines
06 - Copernicus
07 - We Will Rise Again
08 - The Guardian
09 - Maya
10 - The Artist
11 - Eternity
12 - Altas
Fazit: Lohnt sich The Showdown?
Nach einem starken Eröffnungssong „The Showdown„ und zwei, drei weiteren Highlights („Never Again„, „Bloodlines„) fällt das Album mit zunehmender Dauer ab. Es kommt einem vor, als seien Magnus Karlsson am Ende die Ideen ausgegangen. Gerade die hinteren Titel klingen fast alle gleich. Hier wäre deutlich mehr Abwechslung wünschenswert gewesen. Auch wenn Jorn Lande und Russell Allen stimmlich überzeugen, ist dieses Album leider das Schwächste der Trilogie.
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