Tubeway Army – Tubeway Army

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Tubeway Army

Gary Numan. Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo) 1998, Audio CD, € 6,23

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

  1. Listen To The Sirens
  2. My Shadow In Vain
  3. The Life Machine
  4. Friends
  5. Something’s In The House
  6. Every Die I Die
  7. Steel And You
  8. My Love Is A Liquid?
  9. Are You Real?
  10. The Dream Police
  11. Jo The Waiter
  12. Zero Bars (Mr. Smith)
  13. Positive Thinking (Live)
  14. Boys (Live)
  15. Blue Eyes (Live)
  16. You Don’t Know Me (Live)
  17. My Shadow In Vain (Live)
  18. Me My Head (Live)
  19. That’s Too Bad (Live)
  20. Basic J (Live)
  21. Do Your Best (Live)
  22. Oh! Didn’t I Say (Live)
  23. I’m A Poseur (Live)
  24. White Light, White (Heat)
  25. Kill St. Joy (Live)

Tubeway Army, das Album

Tubeway Army waren neben Ultravox! die Vorreiter des New Wave. Auf ihrem ersten Album, das schlicht Tubeway Army hieß, verbanden sie Punkrock mit elektronischem New Wave, und wiesen schon mal in Richtung Zukunft, die 80er standen ja schließlich vor der Tür. Im Vergleich zu dem sehr elektronischen Nachfolger Replicas scheint Tubeway Army ein Album zu sein, dass ein Hybrid aus den Punkrock-Tagen und eben erwähntes vollelektronisches Werk darstellt. Die Punkrock-Elemente stehen noch eine Spur zu sehr im Vordergrund, der Synthie begnügt sich mit seiner Funktion als begleitendes Element, sehr schön zu hören übrigens im Titel „Shadow In Vain“. Auch ist der Sound etwas unterkühlter als auf Replicas und Gary Numans Stimme klingt noch etwas jugendlicher, auch wenn er schon seinen Gesangsstil gefunden hat, den er dann auf späteren Werken perfektioniert hat.

Gerade der Opener „Listen To The Sirens“ ist vielleicht von allen Songs auf Tubeway Army der die tyischen Elemente des New Wave miteinander verbindet. Lyrisch nähert man sich auch schon der Science Fiction Thematik, die bei der Band schon immer einer wichtige Rolle gespielt hat. Es geht um Entfremdung „Are You Real?“, die Angst in einer völlig technologisierten Welt nicht mehr Herr seiner selbst zu sein „The Life Machine“ und unterdrückte Träume „The Dream Police“.

Auf dieser Re-Edition ist übrigens noch ein Konzertmitschnitt der Tubeway Army enthalten, welches leider durch die schlechte Aufnahmequalität nicht überzeugen kann, aber für Komplettisten sicherlich interessant ist. Auch das schlichte Cover passt perfekt zu den Sounds der Scheibe, es zeigt Gary Numans stilisiertes Gesicht und wurde zum Trademark der Band.

Fazit

Mit ihrem Debutalbum ist Tubeway Army ein sehr starkes Debut gelungen, das zwar noch nicht so elektronisch klingt wie ihr Meisterwerk Replicas, dafür aber noch diverse Punkrock-Elemente aufweist, die dem Album so einen gewissen rebellischen Charakter verleihen. Später rückten die Rockklänge immer weiter in den Hintergrund bis sich Gary Numan dazu entschloss, die Band Tubeway Army aufzulösen und als Solokünstler weiterzumachen.

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