Wilhelm Diedenhofer: Gärten und Parks in Kleve

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Wilhelm Diedenhofen: Gärten und Parks in Kleve

Die Einordnung

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz gibt die Schriftenreihe „Rheinische Kunststätten“ heraus. Hier liegt deren Nummer 202 vor. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die in Düsseldorf ansässig ist, unterstützt die Herausgabe dieser Publikation finanziell. Über Diedenhofen ist mir nur bekannt, daß er im Jahre 2008 in Kleve wohnte und lebte.

Der Inhalt

Kleve ist das Zentrum des Niederrheins. Es habe eine bewegte Vergangenheit als Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert veränderten verschiedene Landesherren das Bild der Stadt nachhaltig. Viele der hier vorgestellten Parks stammen aus dieser Zeit. Der Neue Tiergarten und der Alte Park bilden inhaltlich einen Schwerpunkt der Publikation. Diedenhofen beschreibt sie sehr ausführlich. Viele Farbfotos und Zeichnungen illustrieren die Ausführunen.

Der Schreibstil ist – im Vergleich zu vielen anderen Ausgaben der Schriftenreihe – leicht verständlich und somit auch für den fachlichen Laien zugänglich. Theoretisch könnte das Heft auch von den örtlichen Touristikern genutzt werden; auswärtige Besucher lernen so die sehenswerten örtlichen Ausflugsziele kennen.

Das Heft hat aber einen Nachteil. Die Kapitel sind nicht deutlich genug voneinander getrennt. Es ist nicht immer ersichtlich, wo die Beschreibung des ersten Parks endet und die Beschreibung des zweiten Parks beginnt. Schlagworte sind nicht unbedingt herausgearbeitet, so daß das Auffinden von bestimmten Themen etwas schwierig ist.

Dies macht es auch nicht gerade einfach, zu schildern, was, welche Parks überhaupt beschrieben wird und wo sie im Stadtgebiet liegen. Die Stadtkarte auf der letzten Seite, praktisch dem hinteren Buchdeckel, ist dabei auch nur eine schwache Hilfe.

Das Heft bietet eine gewisse Abwechslung zu früheren Ausgaben. Hier wird mal nicht ein Gebäude, das historisch, künstlerisch oder kunsthistorisch interessant ist, vorgestellt. Hier geht es um Parks und Gärten, also um Anlagen im freien, um Gartenarchitektur, die Pflanzen, die historischen Ereignisse, die die Gärten und Parks zu dem machten, was sie in unseren heutigen Tagen sind.

Die Zielrichtung des Heftes ist eindeutig. Heimatverbundene Menschen erfahren hier etwas darüber, wie es in früheren Tagen in Kleve ausgesehen hat. Und sonst? Touristiker können es vielleicht noch zu Werbezwecken nutzen, wie schon gesagt. Ein weiterer Nutzen ist hier nicht ersichtlich.

Was in der Schriftenreihe „Rheinische Kunststätten“ fehlt, sind Beschreibungen der Schwanenburg, Haus Koekkoek, der Stiftskirche und des Museums Kurhaus. Vielleicht kann der Rheinische Verein ja in den kommenden Jahren ja noch eine eigene, spezielle Ausgabe darüber herausbringen.

Das Fazit

Trotz der fehldenen Abgrenzung der Artikel voneinander liegt hier eine gut lesbare Publikation vor, die ein interessantes Kapitel Kleves aufzeigt.

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