Bound To The Witch

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KLASSISCHER MIT DURCHAUS EIGENER IDENTITÄT!

Die Band:

Die 1979 von Sänger Andreas Mück gegründete Band ist eine der Dienstältesten deutschen Metalbands. 1984 erschien das Debütalbum „Walpurgis Night“, das unüblicherweise live eingespielt wurde. Mit dem Album „Stronger Than Heaven“ wandte sich die Band Fantasy- und Mittelalterthemen zu. Seit Anfang der 90er kam es immer wieder zu Trennungen und Wiedervereinigungen, stets verbunden mit einem neuen Line Up, wodurch bisher rund dreißig Musiker bei Stormwitch aktiv waren. Der große Durchbruch blieb der Gruppe jedoch verwehrt. Das aktuelle Line Up besteht seit Mai 2016 aus Andreas Mück, Jürgen Wannenwetsch (Bass), Tobias Kipp und Volker Schmietow (Gitarren) und Marc Oppold (Drums).

Das Album:

Auch wenn Stormwitch ohne Übertreibung zu den Pionieren des Heavy Metals in Deutschland zählen, sind sie bisher eher unter dem Radar geflogen. Nun legen sie mit „Bound To The Witch“ ein neues Album vor, dass im Vorfeld auf einschlägigen Onlineplattformen durchaus gute Kritiken einfahren konnte. Daher war ich gespannt, was die Sturmhexe so drauf hat. 

Mit „Songs Of Steel“ eröffnet eine eher mittelprächtige Midtemponummer das Album. Der Titel ist nicht schlecht, sticht aber nicht wirklich hervor. Auch Andreas Mück macht seine Sache gut, ohne aus der Masse guter Metalsänger herauszuragen. Der zweite Song „Odins Ravens“ ist da schon besser. Überhaupt entwickelt sich das Album. Poppige Elemente („Life Is Not A Dream“), ruhige Töne („Nightingale“) oder doch harte Töne wie bei „The Choir Of The Dead“ sorgen dafür, dass der Longplayer durchaus Spaß macht. Sicher, Stormwitch schwimmen in der Masse der Metalbands mit. Trotzdem gelingt es ihnen, eigene Stärken herauszustellen, ohne dass das Album ein Überflieger wird. 

Bei den drei Bonustracks handelt es sich um Neuaufnahmen älterer Titel, von denen mich vor allem „Priest Of Evil“ überzeugen konnte. Der Song spielt mit der Teufelszahl 666 und kokettiert mit dem Maiden-Klassiker „The Number Of The Beast“, ohne freilich dessen Klasse zu erreichen. 

Trackliste:

01 – Songs Of Steel

02 – Odins Ravens

03 – The Choir Of The Dead

04 – Bound To The Witch

05 – Arya

06 – Stormwitch 

07 – Life Is Not A Dream

08 – King George

09 – Ancient Times

10 – The Ghost Of Mansfield Park

11 – Nightingale 

12 – Stronger Than Heaven (Bouns Track)

13 – Rats In The Attic (Bouns Track)

14 – Priest Of Evil (Bouns Track)

Fazit: 

Fans klassischen Metals kommen bei diesem Album durchaus auf ihre Kosten. „Bound To The Witch“ spielt mit allen Elementen, die man von einer soliden Heavy-Metal-Scheibe erwarten darf. Nach eher schwachem Beginn wird das Werk hinten raus richtig gut. Andy Mück ist ein guter Shouter, ohne wirklich überragende Akzente zu setzen. Letztlich schwimmt das Album mit der Masse, kann gefallen, besitzt aber wenig Nachhaltigkeit. Trotzdem ist ein solider Hörgenuss gegeben.

 

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