Bretter meiner Welt

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

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Der Sänger:

wurde 1987 in Traunstein geboren und fühlte sich bereits als Kind zur Musik berufen. Mit 12 Jahren gründete er seine erste Band und schrieb seine ersten Texte vorrangig in englischer Sprache. Mit 17 beendete er die Schule vorzeitig, um sich ganz auf die Musik zu konzentrieren. Er meldete ein Gewerbe als Gitarrenlehrer an und spielte unzählige kleine Konzerte. 2013 zog er einen Deal mit BMG an Land, veröffentlichte sein Debütalbum „Ein Leben lang“ und ging auf Tourneen mit , , und , mit dem er sich auch anfreundete.

Das Album:

Am Abend der Terroranschläge vom 13. November in Paris setzte sich Alex Diehl hin und nahm mit seiner Handykamera den Song „Nur ein Lied“ auf und stellte diesen auf seinem You-Tube-Kanal zur Verfügung. In kürzester Zeit erreichte er mit dem Song mehr als drei Millionen Menschen und nahm mit ihm am Vorentscheid des Eurovision Song Contest teil, bei dem er leider nur den zweiten Platz belegte.

Jetzt legt er mit „Bretter seiner Welt“ sein zweites Album vor. Schon beim ersten Hören fragt man sich, warum so gute Musik nur so selten im Radio zu hören ist. Alex Diehl legt nämlich ein Album vor, das den Hörer berührt, begeistert, mitreißt und zum nachdenken anregt.

Neben der tollen Musik, die wuchtige Rockelemente ebenso hervorhebt wie sanfte Balladen, sind es die Texte, die dieses Album so wertvoll machen. Es sind Einblicke in das Leben des Sängers, die uns berühren. „Bitte werde nie ein Song“ ist ein Liebeslied, dessen Kraft und Intensität sich vielleicht erst beim zweiten Hören erschließt, dann aber um so nachhaltiger wirkt. In „Silvester“ gedenkt er einem verstorbenen Freund so intensiv, dass es eine Gänsehaut erzeugt.

Auch die politischen Botschaften kommen nicht zu kurz. Mit Laith Al-Deen fordert er in „Ein Zeichen“ sehr eindringlich mehr Solidarität unter den Menschen. Ein Tenor, den er schon bei „Nur ein Lied“ angewandt hat. Spötter behaupten, dass es sich bei dem Song um „Ein bisschen Frieden 2.0“ handelt. Doch eins muss man ganz eindeutig sagen: So lange die globalen Zustände so sind, wie sie sich derzeit präsentieren, sind es Künstler wie Alex Diehl, die sich erheben und ein Zeichen setzen! Allein dafür gebührt ihm mein ganzer Respekt!

Trackliste:

01 – Bretter meiner Welt

02 – In meiner Seele

03 – Nur ein Lied

04 – Bitte werde nie ein Song

05 – Hör auf…

06 – Auf der Suche

07 – Silvester

08 – Hurrikan

09 – Ein Zeichen (feat. Laith Al-Deen)

10 – Musik

11 – Lullaby

12 – Im Jetzt

 

Fazit:

„Bretter meiner Welt“ ist eines der eindringlichsten und hörenswertesten deutschsprachigen Alben des Jahres 2016. Alex Diehl stellt sehr eindrucksvoll unter Beweis, dass er alles andere als eine Eintagsfliege ist. Vielmehr ist er ein Vollblutmusiker und rin wirklich starker Songschreiber, der dem Hörer zwölfmal aus der Seele spricht. Wer eine Vorliebe für deutsche Musik hat, findet hier ein Juwel, an dem man sehr lange Freude haben wird.

 

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