California

Autorenwertung
  • Musik
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  • Stimme
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  • Instrumentalisierung
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN SPAßALBUM MIT QUALITÄT!

Die Band:

1992 gründete der Bassist Matt Hoppus, der gerade nach San Diego gezogen war, mit Tom DeLonge (Gitarre) und Scott Raynor (Schlagzeug) die Band Blink. Zwei Jahre später erfolgt die Umbenennung in Blink-182, wobei die Bedeutung der Zahlen bis heute ein Geheimnis ist. Im gleichen Jahr erscheint auch das Debütalbum „Chesire Cat“, das sich jedoch nicht in den Charts platzieren kann. Im Jahr 1998 verlässt Schlagzeuger Scott Raynor wegen Meinungsverschiedenheiten die Band. Er wird durch Travis Baker ersetzt. Im folgenden Jahr gelingt mit dem dritten Album „Enema Of The State“ und der Single „All The Small Things“ der große Durchbruch. Im Februar 2005 verkündeten Blink-182 eine Auszeit zu nehmen. Erst 2011 veröffentlichten sie mit dem Album „Neighborhoods“ ein Album, dass nicht mehr an die großen Erfolge anknüpfen konnte.

Das Album:

Ganze fünf Jahre musste man erneut auf ein Album der kalifornischen Punkband warten. Im Vorfeld gab es eine gravierende Veränderung in der Band: Tom DeLonge erklärte seinen Austritt und wurde durch Matt Skiba ersetzt.

„California“, in Anlehnung an die Heimat der Band, heißt das siebte Album von Blink-182. Die große Frage: Kann die Band aus San Diego nochmals an den flotten und mitreißenden Sound ihrer großen Zeit anknüpfen? Die Erwartungen an das Album waren groß, trotz aller Skepsis. Der knapp zweiminütige Eröffnungstrack „Cynical“ lässt dann schon alle Zweifler verstummen. Matt Hoppus, Travis Baker und Matt Skiba deuten an, dass sie es noch einmal wissen möchten.

Natürlich wissen Musikliebhaber, dass sich der Musikstil, den Blink-182 für sich in Anspruch nehmen, nicht durch große Vielfalt und weitläufige Arrangements auszeichnet. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang – fertig. Aus diese einfach Formel heruntergebrochen kann man die Musik von Blink-182 beschreiben. Jedoch muss man den drei Musikern definitiv bescheinigen, dass diese Formel hier unglaublich viel Spaß macht. Titel wie „Bored To Death“, „No Future“ oder „Kings Of The Weekend“ sind Punk in bester Tradition. Dabei schaffen es die Musiker sogar, ein wenig zu experimentieren. „Los Angeles“ oder „Left Alone“ gehen eher in den Bereich Alternative. „The Only Thing That Matters“ und vor allem das titelgebende „California“ spielen mit Pop-Anleihen, funktionieren aber sehr gut.

Auffällig ist, dass die Band ihren Spaß wiedergefunden hat. Alle Songs strotzen vor Spiellaune und mit „Built This Pool“ und „Brohemian Rhapsody“ gibt es auch zwei humorvolle Minitracks von jeweils knapp einer halben Minute. Wobei man sich beim letztgenannten Track fragt, warum man nicht mehr aus diesem Schnipsel gemacht hat.

Trackliste:

01 – Cynical

02 – Bored To Death

03 – She’s Out Of Her Mind

04 – Los Angeles

05 – Sober

06 – Built This Pool

07 – No Future

08 – Home Is Such A Lonely Place

09 – Kings Of The Weekend

10 – Teenage Satelites

11 – Left Alone

12 – Rabbit Hole

13 – San Diego

14 – The Only Thing That Matters

15 – California

16 – Brohemian Rhapsody

 

Fazit:

Die lange Wartezeit auf das Album hat sich gelohnt. „California“ ist ein grundsolides Punk-Pop-Album, dass nicht nur auf den sechsspurigen Highways im Sunshine State gehört werden kann. Auch auf bundesdeutschen Landstraßen heißt es: Scheibe runter, Verdeck auf und Songs wie „Los Angeles“ oder „Kings Of The Weekend“ genießen. Wer zu seinen musikalischen Favoriten zählt, macht mit diesem Album nichts falsch. Und wer ein Album sucht, das gute Laune macht, liegt hier ebenfalls goldrichtig.

 

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