Defying Gravity

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SOLIDE MITTELKLASSE – NICHT WENIGER, ABER AUCH NICHT MEHR!

Die Band:
Billy Sheeran, der ehemalige Bassist von , beschloss 1989 eigene Wege zu gehen. Mit Paul Gilbert (Gitarre), Pat Toprey (Schlagzeug) und (Gesang) gründete er in Los Angeles die Band . Das selbstbetitelte Debüt fand noch relativ wenig Beachtung. Das änderte sich zwei Jahre später mit dem Album „Lean Into It“ und der Single „To Be With You“, die in den USA und in Deutschland auf Platz 1 der Charts kletterte. An diesem Erfolg konnte die Band nicht mehr anknüpfen und löste sich daher 1999 auf. Anfang 2009 hab die Band ihre Reunion bekannt und brachte ein Jahr später das Album „What if …“ heraus.

Das Album:
Für das neue, mittlerweile siebte Studioalbum in Originalbesetzung, erinnerte man sich an frühere Zeiten. Daher würde Kevin Elson als Produzent verpflichtet, der seinerzeit auch „Lean Into It“ produzierte. Roh, unverbraucht und trotzdem wie Mr. Big sollte das neue Werk klingen.

Doch anstatt lange an den Songs zu feilen, waren die Aufnahmen innerhalb von sechs Tagen im Kasten. Ich finde, das hört man auch. „Defying Gravity“ ist sicherlich kein schlechtes Album und bietet dem geneigten Hörer auch alle bekannten Trademarks, doch trotz mehrfachem Hören konnte mich kein Song wirklich mitreißen.

Vereinzelt gibt es Songs, die im Ansatz gut sind. „Everybody Needs A Little Troubleshooting“ hat ein eingängiges Riff, „1992“ hat etwas Ohrwurmcharakter und „She All Coming Back To Me Now“ hat Gitarrenläufe, die überzeugen können. Allerdings klingen alle Songs irgendwie unfertig und eher nach Demo, als nach wirklich gut produziertem Hardrock.

Eine Bank ist und bleibt Eric Martin. Der Mann, der zuletzt auch mit Tobias Sammets Projekt on the road war, kann den Songs durchaus Profil geben, doch auch er kann letztlich nicht verhindern, dass die Songs im Mittelmaß versinken.

Trackliste:
01 – Open Your Eyes
02 – Defying Gravity
03 – Everybody Needs A Little Trouble
04 – Damn I‘m In Love Again
05 – Mean To Me
06 – Nothing Bad (Bout Feeling Good)
07 – Forever And Back
08 – She‘s All Coming Back To Me Now
09 – 1992
10 – Nothing At All
11 – Be Kind

Fazit:
Ganz ehrlich, der große Wurf ist „Defying Gravity“ nicht geworden. Viemrhr Reihen Mr. Big bekannte Songstrukturen und Riffs aneinander, ohne dabei Songs zu schaffen, die den Hörer packen oder ihn überraschen. Gute Ansätze wie bei „1992“ oder „She‘s All Coming Back To Me Now“ kommen eben nicht darüber hinaus. Einzig Eric Martin ragt etwas heraus, kann aber letztlich auch nicht verhindern, dass es hier bestenfalls solide Hausmannskost gibt.

 

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