Der Hase Leben

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Texte
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  • Abwechslung
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE KLEINE PERLE!

Der Musiker:

wurde im Oktober 1970 in Osnabrück geboren und begann bereits in seiner Kindheit sich für Musik zu interessieren. So war es kein Wunder, dass er als Jugendlicher in diversen Bands engagierte, bevor er begann, als Komponist und Sänger zu arbeiten. Bei seinen Liveauftritten sah er mehr und mehr eigene Lieder. 2002 veröffentlichte er die EP „Fisch auf Asphalt“, mit deren Titelsong er drei Jahre später einen zweiten Platz bei einem Songcontest der Musikzeitschrift „Beat“ erreichte. 2006 erschien das erste Album „Die Welt bewegt“. 2015 wurde mit dem Deutschen Rock & Pop Preis für seine Leistungen als Songwriter ausgezeichnet. Heute lebt der Musiker mit Frau und Kind in Aachen. 

Das Album:

Sieben Jahre sind seit Michael Wittes letztem Album „Zirkushimmel“ vergangen. In dieser Zeit sind lediglich zwei Singles veröffentlicht worden („Das Salz in unseren Augen“ und „Ich möchte dich nicht sehen“), die beide ebenfalls den Weg auf dieses Album gefunden haben. Zusammen mit sechs neuen Songs, die eindrucksvoll beweisen, warum der Musiker seinerzeit einen Preis als Songwriter bekommen hat. 

Fernab des Mainstreams, des Radios und der großen Schlagershows ist hier ein Mann am Werk, der für das brennt, was er tut. Die Leidenschaft für seine Musik hört man aus jeder Zeile. Der rockige Titeltrack, der das Album eröffnet ist dann auch ein erstes Highlight. Ein wenig tiefgründiger und melancholischer geht es bei Songs wie „Was noch geht“ oder „Lange her“. Aber nicht nur hier lohnt es sich, sich intensiv mit den Texten zu beschäftigen. Michael Witte ist ein Musiker, der wirklich etwas zu sagen hat. Auch die neu abgemachten „Das Salz in unseren Augen“ und „Ich möchte dich nicht sehen“ sind Zeugnis einer Klasse, die wir so oft in Deutschland nicht haben. Hier wäre es mehr als wünschenswert, wenn solche Künstler eine größere mediale Beachtung finden würden. 

Obwohl Michael Witte live oft mit einer tollen Band unterwegs ist, hat er diesmal die Songs, mit Ausnahme des Saxophons von Tommy Schneller, im heimischen Studio selbst eingespielt, was auch die Vielseitigkeit von Michael Witte unter Beweis stellt. 

Trackliste:

01 –

02 – Die eigene 10

03 – Was noch geht

04 – Ich möchte dich nicht sehen 

05 – Bis zum Gehtnichmehr

06 – Das Salz in unseren Augen

07 – Lange her

08 – Nach Haus

Fazit:

„Der Hase Leben“ ist eine kleine Perle, über die man eher zufällig stolpert, wenn man Michael Witte nicht kennt. Und das wäre ein echter Verlust, denn wer sich für handgemachte deutsche Musik mit tollen Texten interessiert, wird hier bestens bedient. Michael Witte nimmt den Hörer mit auf eine kleine musikalische Reise, die sehr hörenswert ist. Ein Album, das man sich immer wieder anhören kann. 

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